Maßnahme "Bürgergeld ": Rückschritt in aktiver Arbeitsmarktpolitik

ARMUTSKONFERENZ kritisiert sachlich nicht begründbare Verschlechterung zu bestehenden Maßnahmen wie "Comeback" oder "New Start". Fehlende Qualitätskriterien.

Wien (OTS) - "Als sachlich nicht begründbaren Rückschritt im Umgang mit Benachteiligten am Arbeitsmarkt", bezeichnet der Sozialexperte Martin Schenk, die "Bürgergeld" -Maßnahme. Die erfolgreichen Arbeitsmarktinitativen "Aktion 8000" oder "New Start" bauen auf Freiwilligkeit, einem ordentlichen Dienstvertrag und Weiterbildungsmaßnahmen. Auch "Comeback" setzt auf vertragliche Absicherung und kollektivvertragliche Entlohnung.

Das Bürgergeld-Modell läßt diese Qualitätskriterien vermissen.Ein modernes Sozialsystem muß sich aber gerade im innovativen Umgang mit Benachteiligten am Arbeitsmarkt erweisen.

Die Kriterien, die innovative Arbeitsmarktprojekte von Zwangsbeschäftigung unterscheiden, sind die vertragliche Absicherung, Befristung der arbeit, Freiwilligkeit, Möglichkeit der begleitenden aktiven Jobsuche und Weiterbildungsmaßnahmen.

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