Auer: Katastrophale soziale Auswirkungen durch Zivildienerstopp

Dienst an der Waffe wird Dienst an der Menschlichkeit vorgezogen

St. Pölten (SPI) - "Die geplante Kürzung Innenminister Strassers von 20% der Zivildiener in Niederösterreich hat katastrophale Auswirkungen nicht nur auf die Rettungsorganisationen, auch Beratungsstellen, Krankenhäuser, Alters- und Pflegeheime sind davon betroffen. 240 Zivildiener-Posten werden wegrationalisiert, mit der Kürzung des täglichen Essensgeldes von S 155,- auf S 43,- wird der Dienst an der Menschlichkeit jungen Menschen auch noch zusätzlich verleidet. Zur Zeit warten 16.000 junge Männer darauf, ihren Zivildienst anzutreten. Man kann sich vorstellen, wie sich diese Zahl nach den derzeitigen Maßnahmen entwickeln wird", nimmt die SP-Sozialsprecherin LAbg. Helene Auer Stellung zu den Sparplänen des Innenministers Stellung.****

"Diese Regierung verabschiedet sich nicht nur rasant von der sozialen Verantwortung, sie kehrt auch von demokratischen Grundwerten ab. Schützenhilfe bekommt sie dazu auch noch von VPNÖ-Klubobmann Klaus Schneeberger, der offenbar mit einer gewissen Blauäugigkeit keine ‚Gefahr für die Qualität‘ sieht. Ist dies Ahnungslosigkeit oder gewissenlose Parteiloyalität?", so Auer weiter. "Wir Niederösterreichischen Sozialdemokraten werden diese unsozialen Maßnahmen nicht akzeptieren und alles dafür unternehmen, um Kranken, alten Menschen und Hilfsbedürftigen die notwendige Versorgung zu garantieren", so die Sozialsprecherin abschließend.
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