Amon: Lösung beim Essensgeld ist nicht ausgereift!

Unterstützung für die Reformen des Innenministers

Wien (OTS) - Den Kritikern der heute vorgestellten Reformpläne des Innenministers tritt der Bundesobmann der Jungen ÖVP Abg. z. NR Werner AMON entgegen: "Einem ehemaligen Zivildiener vorzuwerfen, dass er an der Abschaffung des Zivildienstes arbeitet, entbehrt jeder Grundlage." AMON verweist darauf, dass Innenminister STRASSER die undankbare Aufgabe einer notwendigen Reform des Zivildienstes von seinem sozialistischen Amtsvorgänger SCHLÖGL geerbt habe: "Wenn sozialistische Politiker dem Innenminister nunmehr vorwerfen, dass er notwendige Reformschritte setzt, dann stellt sich schon die Frage, warum sie nicht mit ähnlichem Engagement ihrem Parteigenossen SCHLÖGL zum Handeln aufgefordert haben!"

Auch verwehrt sich AMON dagegen, dass die ÖVP an einer "schleichenden" Abschaffung des Zivildienstes interessiert ist: "So lange es die allgemeine Wehrpflicht gibt, wird es den Zivildienst als Alternative zum Präsenzdienst geben!"

Bezüglich der Reformen räumt AMON ein, dass er die Kürzung des Essensgeldes differenziert vornehmen würde und Innenminister STRASSER seine Vorschläge bekanntgeben wird: "Ich würde zwischen jenen Rechtsträgern, die über eine Betriebskantine verfügen, und jenen ohne eine solche Einrichtung unterscheiden: Bei letzteren würde ich ein höheres Essensgeld gewähren!"

Hingegen stimmt er mit STRASSER darin überein, dass Bürotätigkeiten zukünftig nicht mehr von Zivildienern wahrgenommen werden sollen. AMON spricht sich auch für die Prioritäten bei der Zuweisung von Zivildienern aus: "Hier das Rettungswesen, die Sozial und Behindertenpflege sowie den Katastrophenschutz zu bevorzugen ist richtig!"

AMON ist zuversichtlich, dass sich die von Innenminister STRASSER eingesetzte Reformgruppe vor allem um den Abbau des Überhangs bei den Zivildienern kümmern wird: "Hier muß gehandelt werden, da sonst die Lebensplanung dieser Jugendlichen erschwert wird!"

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