Brauner: Zivildienstkürzungen sind inakzeptabel und ungerecht

Wien, (OTS) Als "völlig inakzeptabel und ungerecht"
bezeichnete die Wiener Stadträtin für Frauenfragen, Integration, Konsumentenschutz und Personal, Mag. Renate Brauner, die geplanten Kürzungen bei den Zuweisungen von Zivildienern. Es sei "ein Bärendienst an Österreichs Sozial- und Gesundheitswesen", wenn nun der Zivildienst zerschlagen wird. Zahlreiche Einrichtungen -allesamt bereiten sich, nach Angaben Brauners auf Widerstand vor -stehen durch die Streichung der Zivildiener vor unlösbaren Aufgaben: Die Anstellung zusätzlicher Arbeitskräfte ist finanziell nicht verkraftbar - oftmals weil die neue Bundesregierung bei der Förderung von gemeinnützigen Vereinen ebenfalls den Sparstift ansetzt - und die Arbeit (etwa in der Behindertenbetreuung) wird nicht weniger. Zusätzliche Kritik kam von der Stadtpolitikerin an den geplanten ökonomischen Verschlechterungen für Zivildiener.****

Die von Strasser geplante Essensrationierung schreibt Brauner der vorösterlichen Stimmung zu: Sie hält den Vorschlag für eine "Fastenkur", die den Zivildienern verordnet wird. Mit "aller Entschiedenheit" wies Brauner Aussagen Strassers zurück, wonach in Wien "echte Planstellen" mit Zivildienern besetzt sind. "Entweder kennt Strasser den personalpolitischen Begriff der Planstelle
nicht - oder aber er agiert wider besseres Wissen", was Brauner jedoch nicht unterstellen wolle. Sie, so die Stadträtin weiter, lege jedoch auf die Feststellung wert, dass in Wien keine Zivildiener auf Planstellen angestellt werden.

Brauner machte weiters auf eine aus ihrer Sicht "besondere Pikanterie" des Strasser´schen Zivildienstplanes aufmerksam:
Während den Organisationen und Einrichtungen in Wien
unverkraftbare Kürzungen von minus 54 Prozent zugemutet werden, erhält Kärnten satte plus 12 Prozent. "Wie erklären Sie den Betroffenen diesen Unterschied, Herr Innenminister", fragte
Brauner abschließend. (Schluss) kat

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