Gutruf-Ausstellung in China

Radikaler Einzelgänger der österreichischen Kunstszene

St.Pölten (NLK) - Eine Personale des Malers und Grafikers Gerhard Gutruf mit mehr als 100 Ölbildern, Zeichnungen und Druckgrafiken wird vom 5. bis 30. Juni im Zentrum Pekings, in den Räumen des International Art Palace, gezeigt. Die Einladung an den Österreicher, als einer der wenigen Vertreter seines Landes nach Max Weiler und Alfred Hrdlicka in China auszustellen, erging nach einem Atelierbesuch des 75-jährigen chinesischen Malers Liu Xun, der als Doyen der chinesischen zeitgenössischen Malerei gilt. Veranstalter der Gutruf-Personale ist das Bundeskanzleramt, das Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten und der Verein zur Förderung österreichisch-chinesischer Kulturbeziehungen. Es erscheint auch ein zweisprachiger Katalog, der in China gedruckt wird.

Der Niederösterreicher Gerhard Gutruf ist im Ausland kein Unbekannter. Er stellte schon wiederholt in ausländischen Galerien aus und zeigte seine Werke im Vorjahr in verschiedenen Städten Portugals. Er gilt als radikaler Einzelgänger der österreichischen Kunstszene, für den die Kunstwerke die einzigen Utopien sind, "die durch ihre Realisation nichts vom Glanz ihrer ursprünglichen Ideen eingebüßt haben". Seine Malerei ist sensibel auf die Gestaltung der Oberfläche konzentriert, und er bedient sich wichtiger neuer formaler Errungenschaften. In seinen Maschinenbildern erschließt er den Zeitfaktor. Aber auch Elemente des Manierismus finden sich in seinem Werk. Er ironisiert die Klassik in seiner Grafikmappe "Roma" vor allem durch technische Mittel. Viele seiner Werke bieten Überraschungseffekte mit einer Vielfalt von selten benützten Techniken und Materialkombinationen.

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