Zwei von drei Inline-Skater haben Probleme beim Bremsen!

Skater-Kurse von "Sicher Leben" und Sports Experts ab nun in allen Bundesländern

Wien (OTS) - Eine Million Inline-Skater

Rund eine Million Österreicher und Österreicherinnen schnallen sich zumindest gelegentlich Inline-Skates an. Skaten zählt damit nach Skifahren, Radfahren, Wandern und Schwimmen zu den beliebtesten Freizeitbetätigungen.

12.000 Verletzte: Hauptunfallursache meist Einzelstürze

Für rund 12.000 Skater endet der Spaß auf Rollen jedes Jahr mit einer Unfallverletzung, die im Spital versorgt werden muß. Am häufigsten sind dabei Brüche des Handgelenkes oder des Unterarmes. Die Verletzten sind durchschnittlich 20 Jahre alt und haben zumeist keine Skate-Ausbildung absolviert.

Am häufigsten kommt es zu Unfällen durch Stürze aufgrund mangelnder Beherrschung der Skates, verbunden mit schlechter Sturztechnik sowie Unkenntnis grundlegender Sicherheits- oder Verhaltensregeln. Verletzungen durch Zusammenstöße, etwa mit Fußgehern oder Radfahrern, machen dagegen nur etwa 4 Prozent der Unfallursachen aus.

Zwei von drei Skater bremsen schlecht

Den Skatern macht nicht das Fahren, sondern das Bremsen die meisten Schwierigkeiten. Egal ob Heel Stop, T-Stop oder Kniebremse, zwei von drei Skater haben laut einer Sondererhebung des Europäischen Unfallsystems EHLASS Probleme mit dem Anhalten.

Profis zeigen, wie's geht

Um Skaten sicher zum Vergnügen zu machen, organisiert "Sicher Leben" zusammen mit Sports Experts in allen Bundesländern Skater-Kurse.

Bis zum 31. Juli können Anfänger wie Fortgeschrittene grundlegende Bewegungen wie Kurvenfahren, Bremsen, Überwinden von Hindernissen und richtiges Fallen lernen.

Aber nur mit Technik wird Skaten nicht sicherer. Innerhalb der zwei Stunden werden auch geltende Verkehrsregeln besprochen. Dem Anlegen der Schutzausrüstungen wird besonderes Augenmerk geschenkt.

Kostenlos oder 299 Schilling

Beim Kauf hochwertiger Inline-Skates bei Sports Experts gibt's bis zum 31. Juli einen Kurs kostenlos dazu, Sportsfreunde mit anderswo gekauften Skates zahlen dafür 299 Schilling.

Thann: Großer Bedarf an Sicherheit

"Zwei von drei Skater bremsen schlecht, da es immer noch zu wenige Skaterkurse gibt. Wir decken hier bundesweit einen wachsenden Bedarf an Sicherheit ab, wie er etwa für Fahrrad-, Motorrad- oder Autofahrer längst Standard ist", sagt Dr. Othmar Thann, Hauptgeschäftsführer des Kuratorium für Schutz und Sicherheit.

Kisser: Kurse für Profis und Anfänger

"Die meisten Verletzungen sind auf selbstverschuldete Einzelstürze zurückzuführen. Selbst wenn man die Technik gut beherrscht, kann man einmal das Gleichgewicht verlieren. Für den Fall des Falles ist eine vollständige Schutzausrüstung absolut notwendig?, sagt Dr. Rupert Kisser, Leiter des Institutes "Sicher Leben".

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