LHStv. Bauer: Budgetmittel für flächendeckenden Ärztewochentags-Nachtdienstbereitschaft sind gesichert

26 Millionen Schilling für 48 Versorgungssprengel in Niederösterreich

St. Pölten, (SPI) - Die Budgetmittel für die flächendeckende Umsetzung der Ärztewochentags-Nachtdienstbereitschaft in Niederösterreich sind gesichert. Rund 26 Millionen Schilling sind im Budget 2001 für diesen wichtigen Versorgungsauftrag im Sinne einer umfassenden Gesundheitsversorgung der Bevölkerung vorgesehen. Dies ist das Ergebnis der heutigen Verhandlungsrunde zwischen dem Gesundheitsreferenten der NÖ Landesregierung, LHStv. Dr. Hannes Bauer, und dem Finanzressort von LR Mag. Wolfgang Sobotka.****

"Mit der heutigen budgetären Einigung haben wir die seit Beginn der 90er Jahre begonnenen Bemühungen um die Einführung einer Wochentagsnachtdienstbereitschaft der Ärzte während der Nachtstunden finalisiert. Wurden im Jahr 1994 die Verhandlungen noch bei einem budgetierten Aufwand von rund 80 Millionen Schilling erfolglos abgebrochen, so stehen wir heute vor der Verwirklichung einer umfassenden Gesundheitsversorgung der Bevölkerung rund um die Uhr. Dies ist um so erfreulicher, als das neu konzipierte System mit einer viel kleineren Zahl an Versorgungssprengel auskommt, nichts desto trotz jedoch eine qualitativ umfassende Versorgung garantiert", freut sich LHStv. Dr. Hannes Bauer über den Verhandlungserfolg.

In der Endphase wird es in Niederösterreich 48 Sprengel geben, über welche der ärztliche Wochentagsnachtbereitschaftsdienst organisiert werden soll. Ein Teil davon sollen als sogenannte "NEF-Standorte" konzipiert sein - derzeit 7 in Überlegung - ; d.h. sie werden in ihrem Bereich das bestehende Notarztwagensystem sowie die Wochtagsnachtdienstbereitschaft wahrnehmen und damit zu einer weiteren Qualitätsverbesserung der Versorgung unserer Bevölkerung beitragen. "Es ist mir als Gesundheitsreferent des Landes Niederösterreich ein besonderes Anliegen, den Menschen die Sicherheit geben zu können, dass sie im Notfall auch während der Nachtstunden jederzeit einen Arzt erreichen und mit ärztlicher Hilfe rechnen können", so Bauer abschließend.
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