Supergau bei den ÖH Zeitungen

Wien (OTS) - Die ÖH ist massiv von der geplanten Erhöhung beim Postzeitungsversand betroffen. Die ÖH alleine müsste pro Jahr 8 Mio mehr für Posttarife aufbringen. "Die diskutierte Kostenbelastung ist für die ÖH nicht zu tragen, ohne dass es zu massiven Verschlechterungen der Leistung kommt", so ÖH Vorsitzender Martin Faißt. Wenn die Regelung in der momentan diskutierten Form in Kraft tritt, würde dies das Aus für drei Viertel aller Studierendenzeitungen Österreichs bedeuten.

"Die ÖH Zeitungen stellen für die Studierenden die wichtigste und oft die einzige Informationsquelle über ihr Studium dar. Wenn es diese nicht mehr gibt, haben die Studierenden zu vielen Informationen keinen Zugang mehr", so Faißt. Wenn die Infos nicht mehr über die ÖH verbreitet werden, müssen andere Informationsnetze über die Uni-Institute für die Studierenden aufgebaut werden, was einen hohen finanziellen Aufwand für die Universitäten mit sich bringen würde. Die von der ÖH erstellten Informationen sind oft Basis für einen reibungslosen Studienverlauf.

Um die umfassende Information der Studierenden weiter ermöglichen zu können ist die ÖH auf den günstigeren Posttarif angewiesen. "Durch die massiven Einsparungspläne ist langfristig zu befürchten, dass es zu einer Verödung der Medienlandschaft Österreichs kommt. Davon ist nicht nur die ÖH, sondern auch alle anderen Interessensvertretungen, Verlage sowie gemeinnützige Organisationen betroffen."

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