Petrovic: Absacken der Frauenpension Folge falscher Arbeitsmarktpolitik

Umsetzung des Frauenvolksbegehrens Gebot der Stunde

Wien (OTS) "Die Ursache für das Absacken der Frauenpensionen und damit verbunden das wieder stärkere Aufgehen der Pensionsschere zwischen Mann und Frau liegt an den fehlenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, die schon im Frauenvolksbegehren thematisiert wurden", kritisiert die stv. Klubobfrau und Frauensprecherin der Grünen, Madeleine Petrovic. Nur wenn Frauen in der Arbeitswelt gleichgestellt sind, und nicht immer nur Almosen vom Staat oder Partner bekommen, kann es eine echte Gleichstellung geben.

Die steigende Zahl der pensionsberechtigten Frauen bei gleichzeitigem Absacken der durchschnittlichen Höhe ist ein Vorgeschmack auf die jetzt von der blau-schwarzen Regierung in großem Stil zu erwartenden Änderungen, prognostiziert Petrovic. Doch schon unter der rot-schwarzen Regierung und allen Beteuerungen der roten Frauenministerin zum Trotz ging die Tendenz dahin, daß es nicht um echte Gleichstellung geht, sondern bloß um Taschengelder für die Frauen mit ihren Doppel- und Dreifachbelastungen. "Damit wurden und werden Frauen in Abhängigkeit von ihrem Chef und/oder ihrem Lebenspartner gehalten und deren eigene Entscheidungen erschwert", so Petrovic.

Das sei vor allem denjenigen ins Stammbuch geschrieben, die den Kinderbetreuungsscheck propagieren und vom 'Arbeitsplatz Haushalt' und den Frauen als deren 'Managerinnen' reden. "Der Lohn für die Managerinnen - und das sind Frauen in der Tat - ist aber im Alter bloß etwas mehr als die Hälfte von dem, was Männer bekommmen", so Petrovic. Angesichts der vorliegenden Zahlen kann nur einmal mehr betont werden, daß die Umsetzung des Frauenvolksbegehrens ein dringendes Gebot der Stunde ist, so die Frauensprecherin abschließend.

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