Motz: Blau-schwarze Kürzungslawine begräbt Technologie und Wissenschaft unter sich

220 Millionen Schilling weniger - LH Pröll hat dieses Vorhaben als "Geburtshelfer" der blau-schwarzen Regierung mit zu verantworten

St. Pölten, (SPI) - "Das "Neue Regieren" der FP/VP-Bundesregierung ist um eine Facette reicher. Das Budget 2000 führt beim Fonds zur wissenschaftlichen Forschung zu einer Kürzung von rund 26 % der finanziellen Mittel. Waren es 1999 noch 830 Millionen Schilling, die im Rahmen des Budgets für Forschung zur Verfügung standen, sind es heuer nur mehr 610 Millionen Schilling. Eine blau-schwarze Kürzungslawine also, die Technologie und Wissenschaft unter sich begräbt", kritisiert der Wirtschaftssprecher der NÖ Sozialdemokraten LAbg. Mag. Wolfgang Motz die krassen Einsparungen bei jenen Bereichen, die das Fundament einer sich weiterentwickelten und somit konkurrenzfähigen Wirtschaft sind.****

High-Tech-Produkte sind es, die einem produzierenden Unternehmen bzw. aus gesamtheitlicher Sicht der Volkswirtschaft eines Landes die Wertschöpfung und den wirtschaftlichen Fortschritt bringen, die notwendig sind, um international konkurrenzfähig zu bleiben. Nachdem außerdem die Produktion von herkömmlichen Waren mehr und mehr in Länder mit niedrigem Lohnniveau abwandert, bleibt unserer Wirtschaft auch gar nichts anderes übrig, als sich auf High-Tech-Produkte zu spezialisieren. Nur so kann mit viel Innovation der Wirtschaftsstandort Österreichs und Niederösterreichs auch für die Zukunft abgesichert werden.

"Österreich gibt schon zur Zeit nur 1,5 % des BIP für Technologie aus und liegt mit seinem Wert sowohl unter dem EU- als auch dem OECD-Durchschnitt. Nun kürzt man die Mittel des Forschungsfonds ganz empfindlich. Bis 2003 allerdings will die Regierung die Forschungsquote auf 2 % des BIP angehoben haben. Dieses Ziel wird man so sicherlich nicht erreichen und eben in diesem Bereich kann man Fehlentscheidungen später nur mehr mit viel Mehraufwand korrigieren. Die österreichische Wirtschaft, mit ihr die vielen Arbeitsplätze und unser aller Lebensstandard hängen davon ab, wie sich unser Land in Zukunft wirtschaftlich weiterentwickelt. Landeshauptmann Pröll hat als "Geburtshelfer" der blau-schwarzen Regierung diese Entscheidungen mit zu verantworten", betont der SPNÖ Wirtschaftssprecher abschließend.

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