AK Tumpel: "Wir lassen uns nicht hineinregieren"

Wien (AK) - "Die Regierung will uns Geld wegnehmen, weil ihr
unsere Kritik an den Belastungspaketen nicht passt" - das sei die einfache Formel, die Minister Bartenstein in der heutigen Pressestunde bestätigt hat. Die AK wird sich aber nicht hineinregieren lassen, wie sie die Interessen der Arbeitnehmer vertritt. "Die AK ist ausschließlich ihren Mitgliedern verantwortlich und nicht einer Regierung oder sonst wem", erklärt Tumpel. Die Wahlergebnisse bei den Arbeiterkammerwahlen haben gezeigt, dass die Mitglieder von der AK erwarten, dass sie gegen die Belastungspakete auftritt. Die AK wird die Interessen der Arbeitnehmer vertreten, ob das der Regierung passt oder nicht, erklärt Tumpel, "die AK läßt sich nicht mundtot machen". Tumpel erwartet, dass die Arbeiterkammer in Zukunft nicht weniger, sondern mehr gefordert sein wird: "Wenn die Regierung ihren Belastungskurs weiterfährt, werden uns die Mitglieder mehr und dringender brauchen", erklärt Tumpel. ****

In der Pressestunde ist auch deutlich geworden, dass an den ständigen Skandalisierungsversuchen durch Funktionäre der Regierungsparteien nichts dran ist. Bartenstein hat auch zugegeben, dass er nicht einmal Hinweise auf Privilegien habe.

Es ist ein durchsichtiges Manöver, dass Bartenstein nun plötzlich die AK auffordere, zu sparen. Tatsächlich geht es der Regierung nur darum, der AK Geld wegzunehmen, um sie politisch mundtot zu machen. Die AK wirtschaftet sparsam und investiert das ständig in eine Ausweitung der Leistungen für die Mitglieder. Auch eine Umfrage hat erst vergangene Woche gezeigt, dass die Mitglieder der AK Effizienz bescheinigen und die Höhe des Mitgliedsbeitrages für angemessen halten. Drei Viertel der Befragten haben überdies gesagt, dass sie gegen eine Senkung der AK Umlage sind, weil das die Leistungen der AK gefährden würde.

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