"Osterwunder": Tony Wegas darf ausreisen und "Sommerhit" produzieren

In ATV-"Talk to me" gibt BMI-Szymanski ok - Wegas verzichtet auf Hungerstreik

Ab Sonntag wollte Gipsy-King Tony Wegas vor dem Wiener Stefansdom in Hungerstreik treten, weil ihm die Herausgabe seiner Papiere verweigert worden war, um jenseits der EU-Grenze seinen neuen Sommerhit zu produzieren und seine in der Schweiz lebende dritte Frau zu besuchen. Doch seit der Aufzeichnung der ATV-Sendung "Talk to me" am Samstag - Ausstrahlung: Montag, 17.4. 17h - ist alles anders: Im Rahmen des ATV-Formates unter dem Titel "Ich will raus aus Österreich" erlangte Wegas mit dem Vertreter des Innenministeriums, Sektionschef Dr. Wolf Szymanski, eine Einigung.

Zu Beginn von "Talk to me" sah es um die Zukunft des prominenten Musikers noch düster aus: Obwohl Wegas betonte, er sei nach seiner Haftstrafe "aus dem Drogendunst" herausgekommen, habe ihm der Gesetzgebers im Unterschied zu vielen anderen keine zweite Chance gegeben und ihm beharrlich die Rückgabe seines Reisepasses verweigert. Aus diesem Grund kann er zum einen seine eben erst geehelichte dritte Frau, die Ärztin Ilse Michel-Bernhard (37) nicht sehen, die in der Schweiz arbeitet, und zum anderen seinen potentiellen Latino-Pop Sommerhit nicht im außerhalb der EU-Grenzen liegenden Niemandsland "Excalibur" von Ronnie Seunig produzieren. "Mir is mei Existenzgrundlage entzogen!", so Wegas, der ankündigte "I will ja net auf Urlaub fahren. I will nur mei Arbeit verrichten. Darum sitz i ab Montag vorm Stephansdom, bis sie mich wegtragen."

"Für Tony Wegas werden sicherlich keine Extrawürste gebraten werden", meinte in "Talk to me" der Vertreter des Innenministeriums, Sektionschef Dr. Wolf Szymanski und berief sich auf den Gesetzestext:
"Solange der Verdacht besteht, dass Tony Wegas den Reisepass benützt, um Suchtgiftdelikte zu begehen, wird ihm dieser vorenthalten", wies aber auch darauf hin, dass ihm ein Attest vorliege, wonach Wegas derzeit clean sei. Hier hakte Tony Wegas ein: Da er clean sei und seinen Pass nur für seine Arbeit benötige, könne kein Verdacht bestehen, dass er gesetzeswidrig handeln wolle. Auf dieses Argument ging der Sektionschef schließlich ein, und machte Tony Wegas vor laufender Kamera das Angebot, für eine begrenzte Zeit von etwa drei Wochen seine neue CD in Ronnie Seunigs "Excalibur" produzieren zu können. Außerdem sagte er zu, dass Wegas - sollte er clean bleiben -im Oktober dieses Jahres seinen Reisepass zurückerhalten werde, und somit auch zu seiner Frau in die Schweiz fahren könne.

Dieses Einlenken von Seiten des Sektionschefs im Innenministerium kam für Wegas ebenso überraschend wie für das Team rund um "Talk to me"-Moderatorin Eva Pölzl. Tony Wegas: "Wenn mir jetzt mei CD-Produktion ermöglicht wird und wenn i im Oktober wirklich mein Reisepass kriag, dann kann i meiner Frau klarmachen: 'Liebling, im Oktober seh‘ ma uns in Zürich! - Also würd' i sagn - bleib i weiterhin so blad wie i bin." Bleibt noch Wegas‘ Frage: "Was soll ein anderer tun, der nicht so prominent ist wie ich - der muss ja rückfällig werden, wenn man ihm nicht erlaubt seine Arbeit zu verrichten!..."

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