COMENIUS: Heuer mehr als doppelt so viele Projektanträge

Gehrer: Eindeutig pro-europäisches Signal

Wien (OTS) - Während bei der letzten Antragsrunde im November 1999 nur 53 Projektanträge auf Finanzierung von Schulpartnerschaften im Rahmen der europäischen Bildungskooperation beim Unterrichtsministerium eingereicht wurden (79 Projektanträge bei der Runde im März 1999), so sind es heuer mehr als doppelt so viele. Insgesamt 136 Schulen in Österreich haben nun gemeinsam mit 386 internationalen Partnerschulen Projektanträge zur Teilnahme an Programmen im Rahmen der Europäischen Bildungskooperation gestellt. Voraussetzung für die Einreichung eines Projektes ist es, zumindest zwei Partnerschulen im Ausland gefunden zu haben und gemeinsam zu beantragen. Bildungsministerin GEHRER bewertet dies als ein eindeutig pro-europäisches Signal aus Österreich: "Es ist zu hoffen, dass dieses eindeutig pro-europäischen Signal unserer Jugend in Europa positiv ausgenommen wird und viele dieser Projekte tatsächlich zustande kommen. Ich danke hier auch den Lehrerinnen und Lehrern für ihr Engagement." ****

Das nun beginnende Auswahlverfahren kommt Mitte Juni zum Abschluss. Dann wird sich zeigen, wie viele der eingereichten Projekte von Brüssel effektiv finanziert werden. In der Projektanbahnungsphase war es zuletzt mehrfach zu Schwierigkeiten mit potenziellen Partnerschulen gekommen.

Vor allem belgische, portugiesische und französische Schulen waren durch ihre Weigerung, mit österreichischen Schulen zusammenzuarbeiten, aufgefallen. An der Spitze der neu beantragten Projektpartnerschaften mit Österreich liegen nun Deutschland, Italien, Großbritannien und Ungarn.

Dass es trotz der teilweisen Schwierigkeiten und Boykottdrohungen zu einem so ausgeprägten Zuwachs an Projektanträgen gekommen ist, führt GEHRER auf das große Engagement der österreichischen Lehrerinnen und Lehrer zurück. Gerade jetzt sei es wichtig gewesen, sich nicht beirren zu lassen und konsequent europäisch im Interesse der Schülerinnen und Schüler weiterzuarbeiten.

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