Farthofer: Benzinpreise im Bezirk Zwettl - Schmerzgrenze überschritten

AKNÖ-Erhebung bei 437 niederösterreichischen Tankstellen

St. Pölten (SPI) - "Die derzeitigen Benzinpreise im Bezirk Zwettl haben bereits die Schmerzgrenze empfindlich überschritten. Nach einer Erhebung der Arbeiterkammer NÖ bei 437 niederösterreichischen Tankstellen, hat sich herausgestellt, dass die Bezirke mit besonders überhöhten Preisen im Wald- und Weinviertel liegen. Dazu zählen Waidhofen/Thaya, Zwettl und Horn. Die Benzinpreise differieren zu anderen Bezirken bis zu 50 Groschen und mehr pro Liter. Massive Beschwerden der Bevölkerung beziehungsweise ein Anstieg des ‚Tanktourismus‘, da ein Großteil der Zwettlerinnen und Zwettler Pendler sind, sind die Folge", zeigt LAbg. Erich Farthofer die offenbar willkürliche Preisgestaltung der Tankstellen auf.****

Die Benzinsorte Super Plus schwankt zwischen 13,94 und 12,30 Schilling, Eurosuper zwischen 13,52 und 11,70 Schilling, Normalbenzin zwischen 13,37 und 11,46 Schilling und Diesel zwischen 11,- und 9,30 Schilling, wobei die Höchstpreise nur bei Autobahntankstellen zu finden sind. "Um nur ein Beispiel herauszunehmen: im Bezirk Zwettl beträgt der Niedrigstpreis für einen Liter Superplus S 13,60 und im Bezirk Neunkirchen S 12,43! Das sind 1,17 Schilling Differenz, man kann sich vorstellen, was das für einen Zwettler Pendler bedeutet. Es muss endlich eine zentrale und damit überwachbare Preisregelung für die Treibstoffpreise eingeführt werden, AK-Vizepräsident Alfred Dirnberger schützt zwar Interesse an den Pendlern vor, wichtiger sind ihm jedoch seine Parteikollegen", so Farthofer weiter.

"Es kann nicht sein, dass die Tankstellenbesitzer aufgrund der geringeren Tankstellendichte und somit weniger Konkurrenz willkürlich ihre Preise selbst gestalten. In seinem Wahlkampfauftakt hat AK-Vize Dirnberger kundgetan, dass er sich für faire Treibstoffpreise einsetzen wird, jedoch wird sich vermutlich auch dieses Thema als eine der leeren Worthülsen entpuppen, wie sie seit einiger Zeit auf höchster Regierungsebene zu finden sind. Denn diese blauschwarze Riege hat in erster Linie die Wahrung und Stärkung ihrer Lobbies im Sinne, und nicht die Interessen und Probleme des vielzitierten ‚kleinen Mannes‘", so LAbg. Farthofer.
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