NÖ Landesausstellung "Suche nach dem verlorenen Paradies" eröffnet

"Klösterkultur - Vorbild des Staatswesens"

Melk (NLK) - "In vielen Bereichen des Lebens haben die Klöster Entwicklungen in Österreich, aber auch auf europäischer Ebene vorweg genommen. Die religiösen, geistigen und politischen Fundamente Österreichs gehen auf das Wirken der Klöster zurück. Durch ihre Prinzipien und ihre Kultur sind sie zum Vorbild des Staatswesens geworden", stellte Bundespräsident Dr. Thomas Klestil heute Nachmittag anlässlich der Eröffnung der niederösterreichischen Landesausstellung "Die Suche nach dem verlorenen Paradies -Europäische Kultur im Spiegel der Klöster" im Stift Melk fest. Niederösterreich habe mit seinen Landesausstellungen seinen Ruf als große Kulturlandschaft gefestigt und schon in der Zeit des Wiederaufbaues auch auf seine Kulturdenkmäler nicht vergessen.

Das Stift Melk habe stets als Symbol für die europäische Geschichte der Kultur und in den letzten Jahren auch als Bestätigung einer erfolgreichen NÖ Landeskultur gegolten, erklärte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll. Er erinnerte daran, dass die Geschichte der erfolgreichen NÖ Landesausstellungen vor 40 Jahren mit der Ausstellung "Jakob Prandtauer und sein Kunstkreis" begonnen habe. Sieben Millionen Menschen besuchten seither diese Ausstellung trugen zu ihrem Erfolg bei. Auch die Bilanz der Denkmalpflege sei in dieser Zeit erfreulich gewesen. Die Ausstellung solle dazu beitragen, den Besuchern vor Augen zu führen, dass es nicht darum gehe, vorgegaukelte Paradiese zu suchen, sondern die menschlichen Paradiese, die jeder in sich selbst finden und bewahren kann.

Die NÖ Landesausstellung läuft bis 15. November 2000 und ist täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr zu besichtigen.

(Schluss)

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