Drochter: Schwarz-Blau zeigt wahres Gesicht

FSG verlangt sofortige Zurücknahme der Belastungen

Wien (FSG). Als "unfassbare Hiterhältigkeit der Regierung” bezeichnete heute der Bundessekretär der Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter, Karl Drochter, das Programm der Regierung zur Sanierung der Krankenkassen. Drochter: "Die Schwarz-Blaue Regierung betreibt eine Budgetsanierungspolitik auf Kosten der ArbeitnehmerInnen, sozial Schwacher und Familien mit Kindern. Die FSG verurteilt diese unmenschliche Maßnahmen auf"s Schärfste und verlangt eine sofortige Zurücknahme der Belastungen. ++++

Heftige Kritik kam von Drochter zur Einführung des Behandlungsbeitrages für die Inanspruchnahme einer Spitalsambulanz mit und ohne Überweisung eines praktischen Arztes, zur Erhöhung des Spitalskostenbeitrages von 78 S auf 100 S, zur Kürzung des Krankengeldbezuges um 50 Prozent von 78 auf 52 Wochen, zu den Einsparungen bei den Zuzahlungen zu Heilbehelfen und Hilfsmitteln sowie zu der Erhöhung der Rezeptgebühr von 45 auf 55 Schilling. "Mit diesem Belastungspaket zeigt die Regierung ihr wahres unsoziales und unmenschliches Gesicht. Sparen bei Kranken oder jenen die gesundheitliche Unterstützung brauchen, kann keine Lösung sein. Dieses Paket ist einseitig und unsozial, so Drochter.”

Statt dieser neuerlichen Belastungen forderte er die Optimierung von Verschreibungsgewohnheiten, sowie generelle Preissenkungen bei Medikamenten oder die Zweckbindung der Tabak- und Alkoholsteuer.

Drochter verlangte abschließend eine sofortige Zurücknahme dieser Belastungen und stattdessen faire und soziale Lösungen.

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