Tadschikischer Staatspräsident zu Gast bei Leo Maderthaner

Russland-Krise hat deutliche Spuren in der österreichsichen Handelsbilanz mit Tadschikistan hinterlassen

Wien (PWK) Der tadschikische Staatspräsident Emomali Rachmonow traf am Freitag mit Wirtschaftskammer-Präsident Leo Maderthaner zusammen. Im Haus der Wirtschaft informierte Rachmonow Maderthaner über die politische und wirtschaftliche Situation in Tadschikistan und sprach mit ihm über Kooperationsmöglichkeiten mit der dortigen Wirtschaft.

Maderthaner signalisierte bei dem Gespräch seine Bereitschaft, eine tadschikische Firmendelegation mit interessierten österreichischen Firmen zusammenzubringen, um die wirtschaftlichen Beziehungen weiter zu vertiefen. Rachmonow ist seit 1994 Staatsoberhaupt von Tadschikistan und wurde 1999 in dieses Amt wiedergewählt. Er hat die WKÖ bereits 1997 besucht und bei einem Symposium referiert.

Österreichs Handelsbeziehungen mit Tadschikistan haben sich nach der Rubelkrise auf niedrigem Niveau konsolidiert. Während die heimischen Firmen 1998 Waren im Wert von 18,8 Mio Schilling exportieren konnten, waren es 1999 nur mehr 2,6 Mio Schilling. Importiert wurde aus Tadschikistan hauptsächlich Baumwolle im Wert von knapp 23 Mio Schilling. Seit 1973 gibt es eine Städtepartnerschaft zwischen der tadschikischen Hauptstadt Duschanbe und Klagenfurt.

Bei seinem Wien-Besuch lud Rachonow auch Bundespräsident Thomas Klestil zu einer Visite Tadschikistans ein, die voraussichtlich im Herbst dieses Jahres stattfinden wird. Eine Wirtschaftsdelegation, organisiert von der Wirtschaftskammer Österreich, wird den Bundespräsidenten begleiten.

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