Strobl zur WKÖ-Umfrage: Notwendigkeit einer Kammerreform ist nichts Neues

Für FWV-Wien Präsident Strobl sind die Reformpläne der Wirtschaftskammer ein Gradmesser für Leitls Durchsetzungsvermögen

Wien (SPW) Zu den nun vorliegenden Ergebnissen der Kammerumfrage des Wirtschaftsbundes bezog heute, Freitag, LAbg. Fritz Strobl, Präsident des Freien Wirtschaftsverbandes (FWV) Wien, Stellung. Gegenüber dem SPÖ-Pressedienst erklärte Strobl, dass das Ergebnis dieser Umfrage keine Überraschung berge. Lange genug wären die jetzt vorliegenden und als "neu" verkauften Fakten auf dem Tisch gelegen. Der Wandel der Organisationsstruktur hätte schon längst eingeleitet werden können, sofern man tatsächlich auch Interesse gezeigt hätte. Mit dieser neuen Umfrage würden die alten Ergebnisse nur bestätigt werden. Die Feststellung, dass eine Reform der Wirtschaftskammer dringend notwendig sei, sei daher nichts Neues. Die Intentionen Leitls, daraus eine Bestätigung für sich selbst und seine Person abzuleiten, hält Strobl als überzogen. ****

Jetzt sei der Zeitpunkt gekommen, den Reformwillen von Wirtschaftsbundpräsident Leitl an den tatsächlich Taten zu messen, so Strobl weiter. Immerhin könne man ab sofort das Durchsetzungsvermögen Leitls gegenüber dem Kammerapparat überprüfen: "Wie sehr gelingt es, den Kammerapparat tatsächlich zu straffen und zu einer Dienstleistungsorganisation für die Mitglieder umzustrukturieren." Auf dem Prüfstand stünden nun die Art und Weise, vor allem aber die Schnelligkeit der Umsetzung der geplanten Reform. Die berechtigten Interessen der Kleinunternehmer dürfe man jedoch bei aller Reformfreudigkeit nicht aus dem Blickwinkel verlieren: "Während die Großen es sich leisten können, Service und Dienstleistungen am freien Markt zu kaufen, sind die Kleinunternehmer auf ihre Kammer angewiesen", so Strobl. Dies sei ein Faktum und müsse in die Überlegungen der Umgestaltungspläne einbezogen werden.

Die Wirtschaftskammer habe daher auch die Verpflichtung, gerade die kleinen Selbstständigen in ihrem tagtäglichen Kampf gegenüber der Konkurrenz von Konzernen und Ketten entsprechend zu unterstützen. Als Interessenorganisation der Klein- und Mittelbetriebe werde daher der FWV im Namen seiner Mitglieder und Wähler insistieren, dass die Forderungen zur WK-Reform der Kleinen nicht untergehen, so Strobl. Spätestens wenn die Anträge des FWV in der Kammervollversammlung vorliegen, werde man sehen, wie sehr sich Wirtschaftsbund und dessen Präsident Leitl mit den Anliegen der Kleinunternehmer identifizieren können, so Strobl abschließend. (Schluss) gd

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