Schlögl: Öffentlicher Verkehr: Statt Schaukämpfe austragen - entscheiden

Niederösterreich(SPI) Dringenden Handlungsbedarf sieht der Vorsitzende der SPÖ-NÖ und Stv. Klubobmann Mag. Karl Schlögl beim Semmeringbasistunnel. "Der zuständige FP - Bundesminister und der zuständige VP - Landeshauptmann und Landesverkehrsreferent tragen ein Spiel auf dem Rücken der Österreicherinnen und Österreicher aus. Faktum ist, dass der Semmering ein Nadelöhr auf der Südbahnstrecke ist. Derzeit wird vom zuständigen Bundesminister nichts entschieden. Die Einbindung Niederösterreichs und Österreichs ins internationale Hochleistungsschienennetz ist für die Bedeutung unseres Landes als Wirtschaftsstandort entscheidend", so Schlögl.

"Keine Entscheidung zu treffen ist das Schlechteste. Ich fordere eine rasche Entscheidung für oder gegen den Semmeringbasistunnel. Sollte diese gegen einen Bau fallen, so verlange ich sofort Alternativen in Angriff zu nehmen. Schmid und Pröll sollen ihren Schaukampf einstellen und konstruktiv und zukunftsorientiert an Lösungen arbeiten. Niederösterreich und Österreich brauchen Entscheidungen und keine Hahnenkämpfe zur Verschleierung der Auseinandersetzung zwischen den Landesparteien von ÖVP und FPÖ", so der Vorsitzende der SPÖ-NÖ.

Neben dem Ausbau der Südbahn widmete sich Schlögl auch dem Ausbau der Westbahn, den Nebenbahnen in Niederösterreich und den Verkehrsverbünden. "Ich fordere die sofortige Wiederaufnahme der Planungs- und Baumaßnahmen bei der Güterzugumfahrung St. Pölten. Die Westbahn muss durchgehend viergleisig ausgebaut werden. Bezüglich der Nebenbahnen fordere ich das Land Niederösterreich auf mit den ÖBB über die Erhaltung aller Nebenbahnen konstruktive Verhandlungen aufzunehmen. Nebenbahnen wie die Mariazellerbahn sollten vom Land übernommen werden. Ostösterreich braucht nicht mehrere Verkehrsverbünde. Ich fordere Verhandlungen mit dem Ziel die Verkehrsverbünde zusammenzulegen um sie effizienter und Kundeorientierte zu machen", so Schlögl weiter.

"Ich sehe die Einbindung Ostösterreichs in die internationalen Hochleistungsbahnverkehrswege gefährdet. Rasches Handeln ist notwendig", so der Vorsitzende der SPÖ-NÖ Mag. Karl Schlögl. (schluss)

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