Von Niederösterreich nach Mosambik

15 Jahre HUMANA:13.000 Tonnen Kleider

St.Pölten (NLK) - Was 1986 als Pilotprojekt des kleinen österreichischen Vereins HUMANA und eines Biedermannsdorfer Umweltgemeinderates begann, ist heute die größte Container-Kleidersammlung des Landes Niederösterreich: "13.000 Tonnen gebrauchte Kleider und Schuhe, das sind 52 Millionen Kleidungsstücke, sammelte HUMANA seit 1991 in Niederösterreich. Damit reduzierte sich der Restmüll um 40.000 Kubikmeter Deponievolumen und sparte den niederösterreichischen Kommunen um die 14 Millionen Schilling", erläutert Katharina Feldmann, Leiterin der Kleidersammlung in Österreich. Die Kleidung aus Niederösterreich habe in den letzten 15 Jahren hunderttausenden Menschen in Angola, Malawi, Mosambik, Sambia, Namibia und Simbabwe zu Bildung, Arbeit und Gesundheit verholfen.

HUMANA bot vor 15 Jahren den Gemeinden die Alt-Kleidersammlung in Containern an. Niederösterreichische Partner der ersten Stunde waren neben Biedermannsdorf auch Gemeinden der Bezirke Mödling, Baden und Wien-Umgebung. Das neue System wurde schnell zum Erfolg, da die Gemeinden keine Kleidersammlung mehr durchführen mussten. HUMANA verfügt mit dem Sortierwerk in Wien, 20 Second-Hand-Geschäften, den HUMANA People to People-Organisationen in Afrika über ein geschlossenes Wiederverwertungs- und Absatzsystem. Woche für Woche nimmt mindestens ein Überseecontainer den Weg Richtung Afrika auf.

"In erster Linie konzentrierten wir uns in all den Jahren auf Mosambik. Das Land ist reich an Bodenschätzen und unberührter Natur. Der Unabhängigkeitskampf machte es jedoch zu einem der zehn ärmsten Länder der Welt", führt Feldmann aus. Die Wirtschaft liege darnieder, das Land ist zerstört. Es fehle an Arbeit, Unterkünften, das Land sei von Krankheit geprägt. Im Laufe der Jahre habe es sich HUMANA zur Aufgabe gemacht, gemeinsam mit der Schwesternorganisation ADPP Mocambique Kinderhilfe-Projekte zu unterstützen. Feldmann: "Davon haben bisher rund 14.000 Familien profitiert." Gefördert würden der Bau von Schulen und Kindertagesheimen, die Betreuung und der Unterricht der Kinder und die Beratung der Eltern. "Wir helfen dabei, Gemüsegärten anzulegen, die Gesundheitsvorsorge zu fördern und den Erwachsenen das Lesen und Schreiben beizubringen", erklärt Feldmann.

Ein Projekt, das HUMANA besonders am Herzen liegt, ist die Schule für Sprachen und Kultur "Fleißige Ameisen der Zukunft" in Chimoio. Sie wird seit mehreren Jahren unterstützt.

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