Brauner: Mobile gynäkologische Ambulanz fährt in den Kosovo

Gemeinde Wien finanziert CARE Österreich-Projekt

Wien, (OTS) Eine von der Gemeinde Wien kofinanzierte mobile gynäkologische Ambulanz startete heute, Freitag, vom oberösterreichischen Stadl-Paura in den Kosovo. Der als moderne gynäkologische Ambulanz eingerichtete LKW wird im Raum Mitrovica Frauen und Kindern dringend benötigte medizinische Hilfe anbieten. Die Stadt Wien unterstützt das CARE Österreich Projekt maßgeblich - mit 1,8 Millionen Schilling. Dazu Frauenstadträtin Renate Brauner: "Die mobile Ambulanz kommt dort zum Einsatz, wo von den Frauen und Kindern dringend Hilfe gebraucht wird."

Die Ambulanz ist mit der Ausstattung einer modernen gynäkologischen Ordination eingerichtet. Angeboten werden etwa Ultraschalluntersuchungen, Krebsfrüherkennung und andere gynäkologische Standarduntersuchungen. In der Ambulanz arbeiten eine albanische Frauenärztin, eine albanische Kinderärztin und lokale Krankenschwestern. Sie bieten nicht nur gynäkologische Routineuntersuchungen, sondern auch prenatale und postnatale Versorgung von Mutter und Kind, Stillberatung, Ernährungsberatung und medizinische Versorgung für Kinder und Jugendliche bis 18
Jahre an. Auch Medikamente und Hygieneartikel (inklusive Babyhygiene) werden den PatientInnen der Ambulanz zu Verfügung gestellt. Wichtig ist dem Ambulanz-Team auch die psychosoziale Betreuung der Frauen und Kinder. CARE Österreich Projektkoordinatorin Astrid Wein: "Die Ambulanz ermöglicht Frauen oft lebenswichtige medizinische Untersuchungen, zu denen sie sonst keinen Zugang hätten."****

Darüber hinaus wird viel Wert auf Schulung des lokalen medizinischen Personals in den Kliniken und
Gesundheitsstützpunkten gelegt. Damit soll die Nachhaltigkeit des Programms gewährleistet werden.

Die neue mobile Gynäkologische Ambulanz wird eine alte Ambulanz ablösen, die seit Herbst 1999 im Raum Mitrovica im
Einsatz ist. Die alte Ambulanz wird zur Wartung nach Österreich gebracht und dann an einem anderen Krisenort zum Einsatz kommen. Seit dem Start der mobilen Ambulanz wurden über 8000 Kinder und Jugendliche medizinisch betreut. (Schluss) kat

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