Umwelt/Luftgüte/März

Ozon-Vorsorgegrenzwert im März überschritten Aktueller Bericht des Umweltinstitutes

Bregenz (VLK) - Im Zuge mehrerer Schönwetterperioden mit vergleichsweise hohen Temperaturen und intensiver
Sonnenstrahlung kam es im März 2000 zu Überschreitungen des Ozon-Vorsorgegrenzwertes. Das geht aus dem aktuellen Luftgüte-Monatsbericht des Umweltinstitutes hervor. Das
Wetter im März war mild und niederschlagsreich. Das
Monatsmittel der Lufttemperatur lag um ca. 1,5 Grad Celsius
über dem langjährigen Schnitt. Die Niederschläge erreichten beinahe das Doppelte der Durchschnittswerte. ****

Der Ozon-Vorsorgegrenzwert der Österreichischen Akademie
der Wissenschaften wurde in den mittleren Höhenlagen an zehn
Tagen überschritten, in den Tallagen hingegen nur an zwei
Tagen. Die höchste Ozonbelastung im drei-Stunden-Mittel
betrug 0,130 Milligramm pro Kubikmeter.

Die Konzentrationen der anderen Luftschadstoffe lagen auf jahreszeitlich niedrigem Niveau. Die Vorsorgegrenzwerte
wurden deutlich unterschritten. Bei der Messstelle Dornbirn-Stadtstraße wurde an einem Tag eine auffallend hohe Schwefeldioxidbelastung gemessen (maximaler
Halbstundenmittelwert: 0,106 Milligramm pro Kubikmeter).
Dieser hohe Wert ist offensichtlich auf die Nutzung von
Heizöl schwer als Brennstoff für größere Feuerungsanlagen im industriellen Bereich zurückzuführen.

Am Monatsende wurde die temporäre Messstelle Hohenweiler-Haslach abgebaut. Der Messwagen wird in das Große Walsertal
nach St. Gerold zur temporären Erfassung der Luftschadstoffe
und der Ozonbelastung verlegt.
(so/gw,nvl)

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