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Frauenkonferenz: "Vernetzen - verbinden - verbünden" Expertinnen tagen zum Thema "Gender-Mainstreaming" in Konstanz

Bregenz/Konstanz (VLK) - Unter dem Motto "vernetzen -
verbinden - verbünden" findet von 4. bis 6. Mai 2000 die Vierländer-Bodensee-Frauenkonferenz statt. Zum zweiten Mal
nach 1997 sind dazu Expertinnen aus Deutschland, Österreich,
der Schweiz und Liechtenstein nach Konstanz geladen.
Zentrales Thema ist in diesem Jahr das im Amsterdamer Vertrag
der Europäischen Union festgeschriebene Handlungsprinzip "Gender-Mainstreaming": Damit soll die
Geschlechterperspektive auf allen Ebenen von Staat und
Gesellschaft berücksichtigt werden. ****

"Gender-Mainstreaming" ist Teil einer Doppelstrategie und ergänzt die bisherige Gleichstellungspolitik ohne sie jedoch
zu ersetzen oder gar überflüssig zu machen. Zu diesem Thema referieren die Historikerin Regina Wecker (Basel), die Politikwissenschaftlerin Sieglinde Rosenberger (Wien) sowie
die Publizistin Mechtild Jansen (Köln). Im Anschluss an die Vorträge entwickeln Expertinnen aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Verwaltung, Gewerkschaft, Kirchen und Kammern in Workshops gemeinsam Strategien zur Umsetzung von "Gender-Mainstreaming".

Organisatorinnen der Konferenz sind neben Monika
Lindermayr (Frauenreferat der Vorarlberger Landesregierung),
das Frauenreferat der Tiroler Landesregierung, die
Frauenbeauftragte der Stadt Konstanz, die Fachstelle für Gleichberechtigungsfragen im Kanton St. Gallen, die
Stabsstelle für Gleichstellungsfragen des Kantons Graubünden
und das Gleichstellungsbüro des Fürstentums Liechtenstein.

"Gender-Mainstreaming" ist gerade auf europäischer Ebene
das frauenpolitische Thema Nummer eins. Die Europäische Union unterstützt die Konferenz deshalb mit Mitteln aus dem
INTERREG II-Programm.

Weitere Informationen bietet das Frauenreferat der
Vorarlberger Landesregierung im Landhaus in Bregenz, Telefon 05574/511-24113, Email: monika.lindermayr@vlr.gv.at
(so/tm,nvl)

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