Kollross: Geforderter Rückzug aus dem DÖW zeigt Gesinnung der Stadler- FPÖ

Der Landesvorsitzende der Sozialistischen Jugend Niederösterreich, Andreas Kollross, kritisiert die Aussagen von FPÖ Landesrat Stadler der in einer Presseaussendung den Rückzug des Landes Niederösterreich aus dem Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes (DÖW) forderte.

Die Behauptung Stadlers, dass ein Urteil des Oberlandesgerichtes Wien festhält, dass es sich beim DÖW um eine "kommunistische Tarnorganisation" bzw. um eine "Art Privat Stasi" handle, entspricht nicht den juristischen Tatsachen.

Das angesprochene Verfahren wurde vom DÖW gegen einen gewissen Friedrich R. angestrengt. Oben genannte Bezeichnungen für das DÖW wurden vom Gericht lediglich als in der politischen Diskussion zulässige Werturteile charakterisiert. Schon einmal wurden die falschen Behauptungen Stadlers in einer parlamentarischen Anfrage vom damaligen Justizminister Michalek zurückgewiesen.

"Stadler kann seine Verunglimpfungen nicht lassen. Diese Tatsachenverdrehung ist ein eindrucksvoller Beleg für die Ideologie Stadlers. Das DÖW leistet in Österreich generell, und auch in Niederösterreich einen wertvollen Beitrag um den Holocaust aufzuarbeiten, und neue derartige Strömungen aufzuzeigen. Hoffentlich ist nicht das der Stein des Anstoßes", so Kollross weiter.

Abschließend spricht sich der Landesvorsitzende gegen den Rückzug des Landes Niederösterreich aus und fordert von allen Parteien, insbesondere dem Baumeister der blau schwarzen Koalition, den Landeshauptmann Pröll, klar gegen die Angriffe Stadlers Stellung zu nehmen.
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