Hellsberg: Philharmoniker-Millionen für die Staatsoper nicht aus dem Kulturbudget nehmen

6. VORAUSMELDUNG NEWS 15/00 vom 13.4.00

Wien(OTS) - Die 30 zusätzlichen Millionen, die den Wiener Philharmonikern in ihrer Eigenschaft als Staatsopernorchester ab nächster Saison als Abgeltung für Verluste nach der Bundestheater-Ausgliederung zustehen, sollen nicht dem regulären Kulturbudget entnommen werden. Das fordert Philharmoniker-Vorstand Clemens Hellsberg in der morgen erscheinenden Ausgabe des Wochenmagazins NEWS.

Nach wie vor habe das Finanzministerium keine Zustimmung für das noch zwischen Wittmann und Edlinger verhandelte Sonderbudget erteilt:
"Tatsache ist, dass es eine Unterschrift von Morak, aber keine vom Finanzminister gibt."

Kolportierten Plänen des Kunst-Staatssekretariats, das schon schwer belastete Kunstbudget um die 30 Millionen zu verringern, erteilt Hellsberg eine Absage: "Das war nie ausgemacht. Auch Sektionschef Mailath-Pokorny ist der Meinung, dass das nicht aus dem Kunstbudget kommen kann. Ich bin ganz seiner Meinung."

Hellsberg wendet sich auch gegen Aussagen von Staatsoperndirektor Ioan Holender, der die 30 Millionen als Angelegenheit zwischen den Philharmonikern und der Republik bezeichnete: "Tatsache ist, daß für das Opernorchester nicht das erreicht wurde, was adäquat wäre. Jetzt können sich natürlich alle anderen zurücklehnen und sagen, das soll sich der Verein Wiener Philharmoniker ausmachen. Obwohl es da doch Erwägungen geben sollte ? zum Beispiel, ob unsere Leistung in der Oper ihr Geld wert ist." Über allfällige Maßnahmen müsse die Orchestervollversammlung entscheiden.

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