Verhandlungen über Pensionsreform drohen zu platzen. Bartenstein in NEWS: "Anhebung des Pensionsalters um 18 Monate steht nicht zur Diskussion. Auch Abschläge können

nicht Verhandlungsgegenstand sein" Chef der Beamtengewerkschaft, Neugebauer: "Sind diese Positionen unverrückbar, dann steht man auf und bemüht die gewerkschaftlichen Register" 4. Vorausmeldung zu NEWS 15/00, 13.4.00

Wien (OTS) - Die Verhandlungen zur Pensionsreform zwischen
Regierung und Sozialpartner könnten unmittelbar vor dem Platzen stehen. Der für die Reform zuständige ÖVP-Minister, Martin Bartenstein, listet in einem Gespräch in der morgen erscheinenden Ausgabe von NEWS jene Punkte auf, die für die Koalition nicht verhandelbar sind. "Nicht zur Diskussion steht in den Verhandlungen die Anhebung des Pensions-Antrittsalters um 18 Monate. Sie ist das inhaltliche und finanzielle Herzstück der Reform", so Bartenstein. "Auch die Abschläge sind maßvoll und können deshalb nicht Gegenstand der Gespräche sein: Im sozialdemokratischen Schweden gibt es immerhin Abschläge von sechs Prozent", legt sich Bartenstein weiter fest. Nicht zur Debatte steht für die Koalition laut Bartenstein auch der Zeitpunkt des Inkrafttretens der Pensionsreform: "Ich sage den Gewerkschaften: Wir können nicht warten." Für genau diesen Fall, nämlich, dass Antrittsalter und Abschläge nicht Verhandlungsgegenstand sind, droht der Chef der Beamtengewerkschaft Fritz Neugebauer (ÖVP) in NEWS jedoch mit dem Platzen der Verhandlungen: "Für solche Verhandlungen ist mir die Zeit zu schade. Das passiert sicher nicht. Wenn deutlich wird, dass diese Positionen unverrückbar sind, dann steht man auf und bemüht die gewerkschaftlichen Register.

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