KfV: JA ZU HÖHEREN STRAFEN FÜR GURTENMUFFEL

Gurtenmuffel haben neunmal höheres Unfallrisiko darum befürwortet das KfV die Erhöhung des Strafausmaßes

Wien (OTS) - "Sich nicht anschnallen ist kein Kavaliersdelikt sondern ein Spiel mit dem Tod", sagt KfV-Direktor Dr. Othmar Thann, "es ist nicht einzusehen, warum dieses Vergehen mit einer Trinkgeldstrafe von öS 100,-- belangt werden soll." Dr. Thann fährt fort: "Es ist weiter nicht einzusehen, warum die Strafe für das nicht Angurten niedriger sein soll als für das nicht Aufsetzen eines Helmes." Gurtenmuffel werden wie seit Jahrzehnten mit öS 100,-- beanstandet, während Helmmuffel immerhin schon öS 300,-- berappen müssen.

In einer Aussendung fordert Abg. Mag. Helmut Kukacka eine Diskussion um die Erhöhung dieses niedrigen Strafsatzes. Damit unterstützt der ÖVP-Verkehrssprecher eine langjährige KfV-Forderung:
Höhere Strafen für Gurtenmuffel! Darüber hinaus fordert das KfV eine Regelung, die für die Exekutive vollziehbar ist, was man von der derzeit geltenden nicht behaupten kann.

Die traurige Bilanz zeigt den Handlungsbedarf in Sachen Gurtanlegemoral: Das Leben kann an einem Sicherheitsgurt hängen, trotzdem ist jeder vierte Österreicher ohne Gurt unterwegs. Obwohl das Risiko, bei einem Unfall getötet zu werden, für ungesicherte Fahrer neunmal so hoch ist wie für angegurtete. Im vergangenen Jahr war jeder zweite Verkehrstote nicht angeschnallt (311 von 614).

Rund ein Drittel der Kinder fährt völlig ungesichert mit. Nicht selten tollen Kinder zwischen den Vordersitzen herum, als wäre das Auto ein rollender Spielplatz.

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