JVP Wien fordert umfassende Wahlrechtsreform vor Gemeinderatswahlen

Haunschmidt: Kürzere Legislaturperioden, Briefwahl und mehr Gewicht für Vorzugsstimmen machen Wahlen für Jugendlich attraktiver

Wien, 10.4.2000: Die JVP Wien verlangt eine breite Diskussion über das Wiener Wahlrecht. "Demokratie ist auch eine Bringschuld der Politik," meint der JVP Wien Landesobmann Georg Haunschmidt," man muß über Vereinfachungen wie Briefwahlen nachdenken. Es muß leichter und wichtiger werden, seine Stimme abzugeben."
Eine Diskussion über die Reform des Wahlrechts hält die JVP Wien gerade jetzt für dringend, da die Gemeinderatswahlen in planmäßig 2001 abgehalten werden müssen und derzeit noch eine sachliche Diskussion möglich sein müßte.
"Die Bürger müssen mehr Möglichkeiten der Mitgestaltung haben. Die starren Legislaturperioden von fünf Jahren gehören verkürzt, auch der Bund wählt alle vier Jahre. Ebenso verlangen wir eine Aufwertung der Vorzugsstimmen. Wir müssen den Jugendlichen zeigen, daß sie mit ihrer Stimme etwas bewegen können. Nur dann wird sich auch die Wahlbeteiligung unter Jugendlichen steigern," meint Haunschmidt. Zuletzt ist auch das Umständliche und aufwendige Sprengelsystem in Wien zu überdenken. "Mit einer guten Briefwahl erspart man sich viel Aufwand - und macht es für den Wähler attraktiver, Demokratie durch seine Stimme mitzugestalten," schließt Haunschmidt.

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