BERICHTIGTE WIEDERHOLUNG OTS0151 VÖZ-Klausur in Lech: Postzeitungsdienst als gemeinwirtschaftliche LEISTUNG erhalten

Lech (OTS) - Der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) appelliert anlässlich der Vorstandsklausurtagung in Lech am Arlberg an die Bundesregierung, den Postzeitungsdienst im Interesse der Bürgerinnen und Bürger des Landes zur flächendeckenden Versorgung mit Information zu erschwinglichen Preisen als gemeinwirtschaftliche Leistung aufrecht zu erhalten. Dazu gehört ein selbstständiger Postzeitungstarif für Kaufzeitungen sowie die Verpflichtung der Post, die Zustellung effektiv und zeitgerecht einschließlich der Zustellung an Samstagen zu sichern.

Der VÖZ erwartet deshalb, dass das von der Regierung und den Koalitionsfraktionen gebildete Komitee rasch und verbindlich eine Lösung erarbeitet, welche die bereits im parlamentarischen Ausschuss beschlossene überfallsartige Abschaffung des Postzeitungsdienstes per 30. Juni saniert. Der im Ausschuss gefasste Beschluss ist medienpolitisch kontraproduktiv, weil er durch die enormen Mehrbelastungen zahlreiche Titel und damit viele Arbeitsplätze in der Medienbranche gefährdet.

Der Verband hat mit einer Inseraten-Aktion in österreichischen Tages- und Wochenzeitungen auf die demokratie- und medienpolitischen Konsequenzen der Abschaffung des Postzeitungsdienstes hingewiesen, um den politischen Verantwortungsträgern die Folgen ihrer Pläne vor Augen zu führen. Für den Fall, dass es zu keiner raschen Lösung kommen sollte, hat der VÖZ daher bei seiner Klausurtagung in Lech einen Stufenplan für weitere Schritte beraten, um seiner Forderung nach Beibehaltung des Postzeitungsdienstes entsprechenden Nachdruck verleihen zu können.

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