Siemens setzt in Oberösterreich anspruchsvolle Projekte erfolgreich um

Dynamische Märkte erfordern hohes Know-how sowie flexible und

Linz/Wien (OTS) - zeiteffiziente Realisierung =

Durch eine Reihe von organisatorischen
Aktivitäten ist es Siemens in Oberösterreich gelungen, sich noch konsequenter auf die Bedingungen der Märkte auszurichten. Zahlreiche Projekte wurden erfolgreich realisiert, die überaus positive Geschäftsentwicklung etwa im Vernetzungsgeschäft, im Produkt- und Lösungsgeschäft, bei POS-Kassensystemen (Point of Sale) und Data-Warehouse-Projekten unterstreichen das umfassende Know-how des Unternehmens.

Für die Anforderungen der zusammenwachsenden Sprach- und Datenwelten ist Siemens mit einem abgestuften Produkt- und Dienstleistungsangebot bestens gerüstet.

HICOM: Prolongierte Erfolgsstory

Systeme und Applikationen unserer HICOM-Produktfamilie schaffen durch Kosteneinsparungen in beträchtlichem Umfang nachweisbaren Anwendernutzen. Diese innovativen und flexiblen Kommunikationssysteme verfügen über Features wie Computer Telefon Integration und Least Cost Routing, eine Funktion, die das Telefonieren zum jeweils günstigsten Tarif ermöglicht. Damit sind sie auch in Call Center-Lösungen integrierbar und für die Anschaltung an alternative Netzbetreiber geeignet.

Deutliches Wachstum im Vernetzungsgeschäft

Ein überproportionales Wachstum konnte im Vernetzungsgeschäft durch LAN (Local Area Network)- und WAN (Wide Area Network)-Lösungen erzielt werden. Der Auftragseingang war um 13,8 Prozent höher als im Jahr zuvor. Beim Umsatz betrug die Steigerung 10,6 Prozent. Hervorzuheben ist insbesondere die Vernetzung der Region Hinterstoder sowie die Vernetzung der VOEST.

Siemens realisiert die Information Society

Die Zukunft bringt ein verstärktes Zusammenwachsen der Sprach- und Datenwelten. Internet, World Wide Web, IP und E-Commerce werden die treibenden Kräfte für neue Lösungen sein. Multimedia-Call Center werden eng mit den E-Commerce-Kundenlösungen von Siemens verbunden sein (und damit Anwendungsschwerpunkte auf diesem Gebiet bilden). Es gilt, Sprache, Video, Daten und Bilder in Multimedia-Ablaufanwendungen zu integrieren, um Geschäftsvorgänge zu verbessern und intellektuelles Kapital freizusetzen. Mobile Infrastrukturen und elektronische Assistenten werden die Kommunikation und den Einsatz von Rechnern ortsunabhängig machen. Siemens ist für diese Herausforderungen mit einem abgestuften Produkt- und Dienstleistungsangebot bestens gerüstet.

Proaktives Management mit HiPath

Die von namhaften Marktbeobachtern (z.B. Gartner Group) unterstützten Marktstudien von Siemens zeigen, dass die Entwicklung des Marktes für kleine Systeme mit weniger als 100 Leitungen in der zweiten Hälfte dieses Jahres einsetzen wird. Der Markt für große Systeme mit mehr als 100 Leitungen wird sich ab 2004 entwickeln. Die HiPath-Strategie von Siemens besteht darin, noch vor dem Einsetzen einer starken Kundennachfrage präsent zu sein, um die Wünsche der ersten Nachfrager erfüllen zu können und das Image des Unternehmens als Marktführer für die Konvergenzlösungen der nächsten Generation zu festigen.

Maßgeschneiderte Produkte und IT-Lösungen für jeden Bedarf und alle Branchen

Eine hohe Nachfrage kennzeichnete das Produkt- und Lösungsgeschäft. Der Auftragseingang konnte um zehn Prozent auf über 330 Mio. ATS (24,0 Mio. Euro) gesteigert werden. Parallel dazu erhöhte sich die MitarbeiterInnenzahl auf 39 Personen. Namhafte Projekte betrafen den Rahmenauftrag über den flächendeckenden Einsatz von NT-Servern für die Raiffeisengruppe Oberösterreich und Tirol (Auftragsvolumen: über 80 Mio. ATS; 5,8 Mio. Euro), den Ausbau des Selbstbedienungsbereiches bei Raiffeisen mit Geldausgabeautomaten und Kontoauszug-Druckern (Wert: ca. 50 Mio. ATS; 3,6 Mio. Euro)

Handel und Industrie: IT-Projekte am laufenden Band

Mit neuartigen POS-Kassensystemen (Point of Sale) und zukunftsweisenden Data Warehouse-Projekten bei Handelskunden konnte der Auftragseingang auf über 30 Mio. ATS (2,2 Mio. Euro) gesteigert werden.

Die erfreuliche Geschäftsentwicklung setzte sich im Industrie-Umfeld fort. Als Generalunternehmer konnte Siemens bei namhaften Industrieunternehmen gemäß dem Motto "Design, Build, Operate" viele Projekte erfolgreich realisieren. Einer der Schwerpunkte war speziell das gesamte Lösungsportfolio mit SAP-Software. Die Aufträge in diesem Bereich beliefen sich in Summe auf rund 60 Mio. ATS (4,4 Mio. Euro).

IT-Services: One face to the Customer

Mit Wartung, Pflege, Installationen, PC-Roll-Outs, Systemintegration- und Systemmanagement konnte Siemens einen Auftragseingang von 60 Mio. ATS (4,4 Mio. Euro) erzielen.

Besonders erfreulich war die Entwicklung im Dienstleistungsbereich: Angesichts des rasant steigenden Interesses an Internet- oder E-Commerce-Themen wurde das Geschäftsvolumen auf über 16 Mio. ATS (1,2 Mio. Euro) ausgebaut.

Anlagenbau und Techn. Dienstleistungen (ATD)

Das Geschäftsgebiet ATD umfasst in der Niederlassung Linz die vier Teilbereiche Grundstoff-, Papier-, Nahrungsmittelindustrie und Wasserversorgung (Kläranlagen). Der Umsatz erhöhte sich um über 37 Prozent auf 275 Mio. ATS (20,0 Mio. Euro).

Zu nennen sind die Großaufträge Optimierung der Flüssigphase im LD3 der VA Stahl auf Basis des in der Grundstoffindustrie weltweit erstmalig eingesetzten neuen Prozessleitsystems Simatic PCS 7; die Lieferung der Antriebstechnik für eine Stabstraße in Kuwait sowie die Errichtung einer Tissue-Papiermaschine für Omega Papier in Wernshausen, Thüringen.

Für die Zukunft plant Siemens die Verstärkung der Vertriebsaktivitäten bei den Dienstleistungen: Service/Wartung, Instandhaltungsmanagement, Outsourcing und Nebenprozesse.

Die Nr. 1 in der Gebäudeautomation

Die strategische Zusammenfassung der Gebäudetechnik-Aktivitäten in der neuen Siemens Building Technologies unterstreicht die Kompetenz von Siemens als Haustechnik-Generalunternehmer und führte zu einer Umsatzausweitung um 14 Prozent auf 116,7 Mio. ATS (8,5 Mio. Euro). Nennenswerte Aufträge waren: Die Planung der Haustechnik für das Palais Coburg und das Hotel Europa sowie - im Sondertechnikbereich "Schutzhütten" - die Projekte Almtalerhaus, Brunnsteinhaus und Johannishütte.

Der Umsatz im Bereich Sicherheits- und Brandmeldetechnik betrug 124,7 Mio. ATS (9,1 Mio. Euro). Neuaufträge betreffen Lichtrufanlagen in Altenheimen,

Sicherheits-Video-Anlagen beim Oberlandesgericht Linz und bei diversen Banken, sowie die Modernisierung von Brandmeldeanlagen.

Innovative Medizintechnik made by Siemens

Sowohl der Auftragseingang (216 Mio. ATS; 16,0 Mio. Euro) als auch der Umsatz (213 Mio. ATS; 15,5 Mio. Euro) lagen um rund zehn Prozent über den Planwerten. Die Errichtung von digitalen Archivsystemen mit Vernetzung und digitalen Befundungs-Konsolen in der Landesnervenklinik Wagner-Jauregg und sowie im KH Waidhofen/Ybbs sind ebenso hervorzuheben wie die Lieferung von zehn Ultraschall-Diagnostiksystemen SONOLINE ELEGRA mit Farbdopplerausstattung zur Gefäßdiagnostik und die Errichtung einer Kernspintomographie-Anlage Type MAGNETOM HARMONY im LKH Vöcklabruck.

EFZ (Engineering- und Fertigungszentrum)

Die 34 MitarbeiterInnen des Engineering- und Fertigungszentrums (EFZ) erwirtschafteten einen Auftragseingang von 93 Mio. ATS (6,8 Mio. Euro). Das EFZ fertigt Kompaktanlagen zum Verteilen, Regeln, Steuern und Automatisieren elektrischer Energie bis 1000 V für industrielle und gewerbliche Anwendungen sowie Mosaikwarten. Die besonderen EFZ-Stärken: Flexible Auftragsabwicklung und individuelle Kundenbetreuung.

High Tech für die Energieübertragung, -verteilung

Das E-Werk Wels erteilte einen Auftrag über die Leit- und E-Technik im Wert von insgesamt 45 Mio. ATS (3,3 Mio. Euro). Die VA Stahl orderte für den Block 03 eine Dampfturbine im Wert von insgesamt 102 Mio. ATS (7,4 Mio. Euro).

Forschen und Entwickeln für die Zukunft

Mit Beginn des abgelaufenen Geschäftsjahres übersiedelte die bis dahin im Softwarepark Hagenberg etablierte Programm- und Systementwicklung (PSE) an den Siemens-Standort in Linz. Die Mannschaft wurde von 13 auf 19 MitarbeiterInnen aufgestockt - die Tendenz ist weiter steigend. Im April 1999 erfolgte die Gründung der PSE Kompetenzbasis Linz als eigenes Kompetenzfeld. Geplant ist ein verstärkter Einstieg in Automobiltechnik-Projekte, der Ausbau der Aktivitäten im Bereich Testautomatisierung in der Software-Entwicklung sowie die Zusammenarbeit mit dem Software Competence Center Hagenberg bei der Entwicklung eines Testmanagement-Werkzeuges.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Dipl.-Ing. Erik Kieseberg
Siemens AG Österreich
Tel.: 051707 23388

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF/OTS