Grüne orten Ungereimtheiten beim Schulsponsoring

Wien, (OTS) Ungereimtheiten beim Schulsponsoring kritisierten GR Susanne Jerusalem und NR Dieter Brosz am Montag in einem Pressegespräch der Wiener Grünen. Die Allmacht der Direktoren sei ungebrochen, sie allein würden bestimmen, ob Werbung bzw. Sponsoring gemacht wird. Auch Schülervertreter sollten bei diesbezüglichen Fragen gehört werden. Wie Jerusalem betonte, bestehe die Gefahr von Abhängigkeit, wenn, wie geschehen, eine Firma Computer verschenke. Dies wertete sie als "bedenklich" und könnte ein erster Schritt in Richtung Korruption sein. Ungeklärt sei auch, wohin die 3 Prozent Skonto aus der Schulbuchaktion fließen würden.

Die Grünen fordern eine jährliche Abrechnung über das Schulkonto. Alle Schulen sollen die Bilanz im Internet veröffentlichen. Alle Direktoren sind aufgefordert, die Abrechnungen zumindest der vergangenen 10 Jahre vorzulegen.
Künftig sollen die Direktoren selbst - und nicht mehr, wie jetzt, zum Teil Agenturen - Sponsoring und Werbung durchführen. Der Schulgemeinschaftsausschuss ist über alle Einnahmen zu informieren und in die Beratungen über den Verwendungszweck mit einzubeziehen. Abschließend sagte Jerusalem, dass schleichende Sparmaßnahmen, die Schulen in Abhängigkeit von Sponsoren bringen könnten, strikt abzulehnen sind. (Schluss) ull/vo

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