"Prüf-Pickerl" für Fahrräder österreichweit ab Donnerstag!

Sicherheit vom Fachmann

Wien (OTS) - Um Radfahrern bewußt zu machen, daß schlecht gewartete Räder nicht nur unbequem sind, sondern auch schwere Unfälle verursachen, startet "Sicher Leben" in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer Österreich und dem Verband der Sportartikelerzeuger und Sportausrüster Österreichs (VSSÖ) eine umfassende Prüfpickerl-Aktion. Dabei warten Radfachleute das Rad und bestätigen die Verkehrssicherheit mit einer Plakette, die auf den Rahmen geklebt wird.

Startschuß am Donnerstag

Die Radpicklerl-Kampagne startet im Rahmen eines Fototermines bzw. Pressegespräches am Donnerstag, dem 13. April, um 10.00 Uhr im Bundesrealgymnasium, Feldgasse 6-8, 1080 Wien. Radfachleute prüfen vor Ort Räder von Schülern, danach stehen als Gesprächspartner zur Verfügung: MR DI Heinz Lukaschek, Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, Dr. Othmar Thann , Hauptgeschäftsführer des Kuratorium für Schutz und Sicherheit, Dr. Rupert Kisser, Leiter des Institutes "Sicher Leben", Dkfm. Ernst Aichinger, Vorsitzender des Bundesfachausschuß Sportartikelhandel der Wirtschaftskammer Österreich sowie Komm.-Rat Walter Schwarzinger, Präsident des Verband der Sportartikelerzeuger und Sportausrüster Österreichs (VSSÖ)

Kisser: Radler akzeptieren zu hohes Risiko

"Rückholaktionen von Autos aufgrund technischer Mängel beunruhigen die Konsumenten immer wieder. Bei Fahrrädern nimmt man technische Mängel dagegen immer noch zu leicht. Mit der Radpickerl-Aktion haben Radfahrer nun eine komfortable Möglichkeit, ihr Fahrrad rasch und kostengünstig sicher zu machen", meint Dr. Rupert Kisser, Leiter des Institutes "Sicher Leben" des Kuratorium für Schutz und Sicherheit.

Unfallbilanz der Vorwoche

Bei den tödlichen Verkehrsunfällen in der vergangenen Woche verloren 10 PKW-Insassen (davon 9 Lenker), 1 Lkw-Lenker, 3 Motorrad-Fahrer (davon 2 Lenker), 1 Fußgänger und 1 Traktor-Lenker ihr Leben. Als vermutliche Hauptunfallsursachen dieser tödlichen Verkehrsunfälle mußten nicht angepaßte Fahrgeschwindigkeit (5), Vorrangverletzung (3), Überholen (3) und Unachtsamkeit (1) festgestellt werden.

Bei zwei Verkehrsunfällen konnte die Ursache bisher nicht ermittelt werden. 1 Fußgänger kam durch Fremdverschulden ums Leben. 5 der 14 Verkehrsunfälle mit tödlichem Ausgang waren so genannte "Alleinunfälle". 3 tödlich verletzte Fahrzeuginsassen waren nicht angegurtet.

Vom 1. Jänner bis zum 9. April dieses Jahres gab es damit auf Österreichs Straßen vorläufig 201 Verkehrstote, (30-Tages-Fristabgrenzung bis Ende Februar berücksichtigt), im Vergleichszeitraum des Vorjahres verunglückten nach endgültigen Zahlen 216 Menschen tödlich.

Die Monatsgrafik und die Jahresgrafik der tödlichen Verkehrsunfälle 1999 ist in der APA-Datenbank "Grafik" mit dem Agenturkürzel OGS abrufbar!

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