AKNÖ-Vizepräsident Kubica: Dirnberger verkennt die Realität!

Druck auf seine ÖVP-Freunde statt unrichtiger Behauptungen

Wien (FSG).- Zu den wiederholten und unrichtigen Vorwürfen von ÖVP-Arbeitnehmervertreter Dirnberger gegen AKNÖ-Präsident Staudinger in Sachen "Sonntagsöffnung" hält AKNÖ-Vizepräsident und GPA-NÖ-Landesvorsitzender Manfred Kubica fest: "Herr Dirnberger verkennt ein bisserl die Realität. Präsident Staudinger war es nämlich, der den Musterprozess gegen das Möbelhaus Kare angestrengt und gewonnen hat. Präsident Staudinger war es, der seine Sozialrechtsexperten angewiesen hat, gemeinsam mit der Gewerkschaft der Privatangestellten eine Studie zur Arbeitssituation der Handelsbeschäftigten in NÖ zu erstellen, und der sich dabei laut und deutlich gegen die Sonntagsöffnung ausgesprochen hat. Und Präsident Staudinger war es letztlich, der erst vor wenigen Tagen medialen Druck für eine rasche gesetzliche Regelung bei Metro gefordert hat, wo die Arbeitnehmer durch das Offenhalten bis 22.00 Uhr völlig verunsichert sind."++++

Staudinger habe allein mit diesen drei Initiativen mehr für die Handelsangestellten getan als der selbsternannte Held der Einkaufszentren und Geschäftstempel Dirnberger in seiner ganzen politischen Karriere. Gerade in der Debatte um Kare habe man überhaupt nichts von Dirnberger gehört. Das sei aber nicht weiter verwunderlich, so Kubica, da zu diesem Zeitpunkt gerade Landtagswahlkampf in Niederösterreich war. Hier gegen die eigene Partei und LH Pröll zu reden, der diese Sonntagsöffnung im Multiplex durch eine Verordnung erst ermöglicht hat, hätte man sich ohnehin nicht erwarten dürfen. Warum? Dirnberger hat um sein Leiberl als Landtagsabgeordneter gefürchtet.

Vizepräsident Kubica fordert Dirnberger abschließend auf, anstatt dauernd unrichtige, aus dem Zusammenhang gerissene und völlig den Tatsachen widersprechende Behauptungen aufzustellen, lieber Druck auf seine ÖVP-Freunde in der Regierung zu machen, damit sie ihre im Koalitionspakt angekündigten Verschlechterungen für die Handelsbeschäftigten nicht in die Realität umsetzen.

FSG, 10. April 2000 Nr. 72

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