Fachverband Chemische Industrie forciert Sicherheitsdatenblatt

Die Chemikalienverordnung 99 hat weit über das Chemikalienrecht hinaus Auswirkungen

Wien (PWK) - Die Chemikalienverordnung 99 regelt entsprechend dem letzten Stand der Vorschriften die Einstufung, Verpackung und Kennzeichnung von gefährlichen Stoffen und Zubereitungen (Mischungen) sowie die Abgabe von Sicherheitsdatenblättern. Darüber hinaus wurde mit der Übernahme der EU-Richtlinie für das Sicherheitsdatenblatt eine wesentliche Verbesserung in der Information über die Zusammensetzung von gefährlichen Zubereitungen (Mischungen) erreicht.

Ab August 2002 ist die Bereitstellung von Sicherheitsdatenblättern auch für bestimmte ungefährliche Stoffe mit gefährlichen Inhaltsstoffen sicherzustellen. Im Sinn von Responsible Care hat der Fachverband der chemischen Industrie das Jahr 2000 zum Jahr des Sicherheitsdatenblattes erklärt. Er veranstaltet Infotagungen zu optimal ausgefüllten Sicherheitsdatenblättern und hat das Umweltbundesamt beauftragt, einen neuen Leitfaden zum Sicherheitsdatenblatt zu verfassen. Dieser ist im Fachverband der chemischen Industrie Österreichs (Tel: 01/50105 DW 3355, e-mail:
FlandorferM@fcio.wk.or.at) um ATS 100,- erhältlich. Für Fachverbands-Mitglieder wird dieser Leitfaden kostenlos abgegeben.

Mit der Chemikalienverordnung 99 hat Österreich die neuen EU-Einstufungen inkl. 25. Anpassungsrichtlinie übernommen.

Diese können in vielen Bereichen Folgen haben:
+ Transportrecht (Einstufung umweltgefährlich, giftig und ätzend), + Arbeitnehmerschutz (insbesondere die Einstufung der krebserzeugenden, erbgutverändernden und fortpflanzungsgefährdenden Stoffe),
+ Anlagenrecht (z.B. Störfallverordnung),
+ Konsumentenschutz (z.B. Selbstbedienungsverordnung) sowie
+ Umweltschutz (umweltgefährlich).

Eine Zusammenfassung der Einstufungen ist mit der Stoffliste 1999, die die Änderungen der EU-Hauptstoffliste (Anhang I zur Stoffrichtlinie 67/548/EWG) bis inklusive der 25. Anpassungsrichtlinie enthält, in konsolidierter Fassung erschienen. Diese kann im Umweltbundesamt, Tel: 01/31304 DW 3270, Fax 01/31304 DW 3211 um ATS 150,- exkl. Versandkosten und 10 Prozent USt. bestellt werden. (hp)

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