AK Wien warnt vor unseriöser Jobvermittlung

Wien (OTS) - Die Wiener AK warnt vor einer unseriösen Jobvermittlungsfirma: "Tele-Info" bietet per Zeitungsinserat unter Angabe einer Telefonnummer und Hinweis auf eine Internet-Adresse in-und ausländische Arbeitsplätze an. Ein Test der AK-Konsumentenschützer zeigt: Pro Minute werden dem Anrufer 24,60 Schilling verrechnet. Im Internet sind weder eine Adresse noch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu finden. Es ist unseriös, wie manche Firmen den Arbeitslosen das Geld aus der Tasche ziehen, kritisiert die AK. Die AK hat daher dem Arbeitsministerium den Sachverhalt angezeigt, das derzeit prüft, ob eine unerlaubte Arbeitsvermittlung vorliegt. Die AK-Konsumentenschützer raten: Lassen Sie die Finger von Jobvermittlungen, die etwas kosten. ****

Die langjährigen Tests der AK Wien zeigen, dass immer mehr Unternehmen versuchen, aus der Notlage Arbeitsloser Kapital zu schlagen. Der jüngste Schmäh sind die Inserate der Jobvermittlungsfirma Tele-Info in den Tageszeitungen. Angeboten werden verschiedenste Jobs im In- und Ausland. Angegeben war die Telefonnummer 0900/97 03 97 und ein Hinweis auf die Internet-Adresse (www.tele-info.at).

Außer Spesen nichts gewesen?
Die AK-Konsumentenschützer haben sich diese Angebote genauer angesehen: Auf der Homepage sind nur allgemeine Informationen über die Job-Datenbank enthalten sowie Angaben über die besten Angebote aus den Branchen Immobilien, Autos, Reisen und Kredite. Es wird versprochen weder Makler- noch Vermittlungsgebühren zu verrechnen. Interessierte müssten das Callcenter anrufen. Kleingedruckt neben der Telefonnummer steht, dass Anrufer 41 Groschen pro Sekunde zahlen müssen. Tele-Info hat angeblich das gleiche Angebot wie das Arbeitsmarktservice, bei dem allerdings alle Informationen kostenlos sind, unabhängig ob Arbeitssuchende persönlich vorbeikommen oder per Internet suchen (www.ams.or.at).
Im Internet fehlen jedoch die Angabe über die Firmenadresse und die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, kritisieren die AK-Konsumentenschützer.

Die AK beanstandet, dass über Telefonauskunft die kostenlose Arbeitsvermittlung für Arbeitslose umgegangen wird. Die AK Konsumentenschützer haben daher das Arbeitsministerium verständigt. Es soll überprüfen, ob eine unerlaubte Arbeitsvermittlung vorliegt.

Tipps der AK-Konsumentenschützer
+ Lassen Sie von Jobvermittlungen die Finger, wenn Sie nicht wissen, mit wem Sie es zu tun haben, und wenn Sie dafür zahlen müssen. Seriös und kostenlos berät Sie das Arbeitsmarktservice.

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