Motz: High Tech Entwicklung geht an Niederösterreich vorbei

SPNÖ begrüßt die Bestellung des NÖ Technologiebeauftragten - ein erster Schritt in die richtige Richtung

St. Pölten, (SPI) - "Zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit und zur Erhöhung der Innovationskraft der Wirtschaftsbetriebe muss man in unserem Land endlich wach werden und handeln, bevor die High Tech Entwicklung an Niederösterreich vorbeigeht. Zwar wurde von VP-Wirtschaftslandesrat Gabmann, der in Niederösterreich für den Bereich der Technologie zuständig ist, vor rund 5 Wochen ein eigener Technologiebeauftragter mit Dipl. Ing. Franz Viehböck eingesetzt, trotzdem wird dies alleine noch lange nicht reichen, um unser Bundesland als eine Top-Region der Techchnologie etablieren zu können", kritisierte der Wirtschaftssprecher der NÖ Sozialdemokraten LAbg. Mag. Wolfgang Motz.****

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Forschung und Entwicklung die Standpfeiler einer robusten Wirtschaft sind. Schweden beispielsweise gibt jetzt schon 3,8 % ihres BIP für Forschung und Entwicklung aus. Der Durchschnittswert der OECD-Länder liegt bei 2,2 % und selbst der EU-Durchschnitt mit 1,9 % ist deutlich höher angesiedelt als in Österreich - bei uns sind es zur Zeit nur um die 1,5 % des BIP, die für Technologie ausgegeben werden. Außerdem importiert unser Land dreimal soviel Hochtechnologieprodukte als es exportiert. Aber auch die Patentbilianz ist massiv negativ.

"Die hohe Wertschöpfung und somit eine florierende Wirtschaftsentwicklung bleibt deshalb jenen Ländern vorbehalten, die die Wichtigkeit einer guten und innovativen Technologiepolitik längst begriffen haben. Der verantwortliche VP-Landesrat müsste rasch handeln, damit Niederösterreich im internationalen Rennen rund um die Technologie mithalten kann. Nur so kann der Wirtschaftsstandort Niederösterreich auch langfristig attraktiviert und entsprechend abgesichert werden. Man sollte von seitens des Landes ziemlich rasch leerstehende Indurstrieareale aufkaufen und wirtschaftlich wiederbeleben. Dies hätte zwei riesengroße Vorteile: Zum einen sind bei den Industriearealen wichtige Infrastruktureinrichtungen - gute Anbindung an das Strassen- und Eisenbahnnetz- bereits vorhanden und zum anderen könnte man den Arbeitsmarkt der betroffenen Regionen bereichern. Als Vorbild könnten beispielsweise die Docklands in London dienen, wo man in vorbildlicher Art und Weise eine veraltete, trostlose Hafengegend zu einem hochmodernen Wirtschaftszentrum umgewandelt hat", so der SPNÖ Wirtschaftssprecher abschließend.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel: 02742/200-2794

Landtagsklub der SPÖ NÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN/SPI