"profil": Schwarzarbeiter auf Sickls Schloss?

Schwere Vorwürfe gegen die Sozialministerin Sickl - VP-Landesrat Wurmitzer bezeichnet Schwarzarbeiter im Dienst von Sickl als "allgemein bekannte Tatsache"

Wien (OTS) - Wie aus einem Bericht in der Montag
erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil"
hervorgeht, werden schwere Vorwürfe gegen
Sozialministerin Elisabeth Sickl erhoben. So erklärt der
Kärntner ÖVP-Landesrat und langjährige Bürgermeister
von Sirnitz, Georg Wurmitzer, dass die Sozialministerin für
die Renovierung ihres Schlosses Albeck zahlreiche
Schwarzarbeiter eingesetzt habe, als "allgemein bekannte
Tatsache".

Weiters werden in dem "profil"-Bericht Zweifel an der
Existenz jenes "Schlossverwalters" laut, dessen
Finanzierung Sickl von der FPÖ-internen Regelung befreit,
nicht mehr als 66.000 Schilling aus ihrer politischen
Tätigkeit verdienen zu dürfen. Auch im Schloss selbst
wusste laut "profil" niemand von einem Verwalter. Als
"jemand, der sich mit den Ausstellungen auskennt", wurde
Sickls jüngerer Sohn Ludwig genannt. Doch der sei derzeit
beim Bundesheer.

Von Herbert Würschl, bis vor kurzem Vizepräsident des
Kärntner Landesschulrates, wird Sozialministerin Sickl
scharf kritisiert, weil sie ihren Posten als Direktorin der Handelsakademie in Feldkirchen, von dem sie seit 1994
karenziert ist, trotz Erreichen des Pensionsalters von 60
Jahren weiter blockiere.

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