- 07.04.2000, 13:46:30
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Sacher und Onodi: Volkshilfe zieht positive Bilanz 1999
Drohendem Sozialstopp muss entgegengewirkt werden
St. Pölten (SPI) - Im Rahmen einer Pressekonferenz der NÖ Volkshilfe
zogen die Präsidenten HR Kurt Mittersteger und Geschäftsführer Erich
Fenninger eine positive Bilanz über das Jahr 1999. "Die
niederösterreichische Volkshilfe gehört zu den größten Betrieben mit
1.300 Beschäftigten. Durch die ständig wachsenden Bedürfnisse, zum
Beispiel ist damit zu rechnen, dass im Jahr 2000 mehr als 3.800
PatientInnen betreut werden, muss auch die Leistungskapazität
dementsprechend erhöht werden. 1990 wurde eine Stunde einer
diplomierten Kraft noch zu 90% vom Land NÖ gefördert, im Jahre 2000
werden es nur mehr 42% sein, die das Land zuschießt. Um einen
gesunden Wettbewerb aufrechtzuerhalten, ist es daher notwendig, mit
einer effizienten Struktur, die natürlich auch eine schlanke
Verwaltung inkludiert, zu agieren. Die Volkshilfe hat das bereits
umgesetzt und sich gut positioniert", so der Präsident der NÖ
Volkshilfe HR Mittersteger und Geschäftsführer Fenninger.****
Der Klubchef der NÖ-Sozialdemokraten sieht durch die vom
Landesgeschäftsführer des NÖ Hilfswerkes geforderte Begrenzung der
Zuwachsrate für das Jahr 2000 auf 5% eine Gefährdung der
sozialpolitischen Grundsätze. "Es kann nicht so sein, dass aufgrund
wirtschaftlicher Probleme eines Wohlfahrtsträgers pflegebedürftige
Menschen zurückgewiesen werden müssen, nur weil das Plansoll erreicht
ist. Mit dieser Zuwachs-Begrenzung friert man die Marktanteile der
Wohlfahrtsträger auf dem Niveau 1999 ein und verhindert damit einen
gesunden Konkurrenzkampf, weil man sich diesen scheinbar nicht mehr
leisten kann. Es ist entlarvend, dass ständig die offene
Marktwirtschaft gepredigt wird und eine VP-nahe Organisation dazu
offenbar nicht imstande ist", erklärt Klubobmann und Vizepräsident
der NÖ Volkshilfe LAbg. Ewald Sacher die Hintergründe.
"Die Menschen werden immer älter, und daher steigt auch das
Bedürfnis nach unseren Pflegeleistungen. Unser Angebot inkludiert die
Pflege zu Hause, die Kinderbetreuung und viele Projekte gemeinsam mit
dem AMS und erfreut sich auch reger Annahme", so die 2.
Landtagspräsidentin und Vizepräsidentin LAbg. Heidemaria Onodi. "Es
ist ein massiver Sozialstopp zu befürchten, deshalb werden wir jetzt
Kraft unseres politischen Amtes alles unternehmen, um diesem
entgegenzutreten", so Onodi abschließend.
(Schluss) sk
Rückfragehinweis: Landtagsklub der SPÖ NÖ
Tel: 02742/200-2794
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