Landesregierung stimmt Programmplanungsdokument zu

Sobotka: Aufwärtsentwicklung strukturschwächerer Landesteile

St.Pölten (NLK) - Die NÖ Landesregierung hat bei ihrer Sitzung am Dienstag dem "Einheitlichen Programmplanungsdokument (EPPD) für Ziel 2 Niederösterreich 2000 - 2006" einschließlich Übergangsunterstützung sowie zugehörigen Finanzierungsplänen zugestimmt. Der räumliche Wirkungsbereich dieses Programms umfasst die mit Entscheidung der Europäischen Kommission vom 25. Februar 2000 genehmigten Ziel 2-Gebiete sowie jene Ziel 2- und Ziel 5b-Gebiete des Programmplanungszeitraumes 1995 bis 1999, die ab 2000 keinen Zielgebiets-Status mehr haben und als "Gebiete mit Übergangsunterstützung" ausgewiesen sind.

Der ressortzuständige Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka hält dazu fest, dass das vorliegende Programm mit ideeller und materieller Unterstützung durch die EU, die Republik Österreich, das Land Niederösterreich, die Gemeinden und weitere Partner eine Aufwärtsentwicklung der strukturschwächeren Landesteile sicherstellen soll. "Dadurch soll der Standort Niederösterreich im Wettbewerb der Regionen Europas gestärkt werden. Das Programm leistet außerdem einen Beitrag dazu, dass die Grenzregionen Niederösterreichs die Herausforderungen und Anpassungsprobleme im Zuge der bevorstehenden Erweiterung der EU besser bewältigen können", so Sobotka.

Das Programm wird vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Ausmaß von 2,438 Milliarden Schilling kofinanziert, davon entfallen 2,052 Milliarden Schilling auf die Ziel 2-Gebiete und 0,386 Milliarden Schilling auf die Gebiete mit Übergangsunterstützung. An nationalen öffentlichen Mitteln werden 2,104 Milliarden Schilling, davon vom Land Niederösterreich 0,902 Milliarden Schilling, bereitgestellt.

Der Maßnahmenplan des Programms besteht aus den fünf Schwerpunkten "Mobilisierung endogener Potentiale der Regionalentwicklung", "Wirtschaftsnahe Infrastruktur, regionale Leitprojekte", "Entwicklung von Gewerbe/Industrie, Innovation/Technologie" "Entwicklung von Tourismus und Freizeitwirtschaft" sowie "Technische Hilfe für die Programmumsetzung", denen insgesamt 23 Maßnahmen zugeordnet sind.

Erstellt wurde das Programm unter Federführung der Geschäftsstelle des Landes Niederösterreich für EU-Regionalpolitik in einem Redaktionsteam mit allen für die Regionalförderung und -entwicklung im Land maßgeblichen nationalen Stellen wie der Österreichischen Raumordnungskonferenz, dem Bundeskanzleramt, den Förderstellen des Bundes und Landes, der Eco Plus, den Sozial- und Wirtschaftspartnern, dem Arbeitsmarktservice, Umweltbehörden, der Frauenförderung und den Regionalmanagements.

Nach einer Diskussion des Programms mit RegionsvertreterInnen vor Ort in den vier großen Förderregionen Mostviertel-Eisenwurzen, Niederösterreich-Süd sowie Wald- und Weinviertel erfolgte die letzte Detailabstimmung Anfang März. Das nunmehr der österreichischen Bundesregierung vorgelegte EPPD wird nach Beschlussfassung durch den Ministerrat und die NÖ Landesregierung vom Bundeskanzleramt an die Europäische Kommission zur Genehmigung weitergeleitet.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel.: 02742/200-2175

Niederösterreichische Landesregierung

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK/NLK