Transporteure: AK präsentiert lauter alte Hüte

Studie über den grenzüberschreitenden Verkehr stammt aus dem Jänner 1999

Wien(PWK) "Es ist erstaunlich, mit welchem medialen Aufwand sich die AK bemüht, verkehrspolitische Banalitäten unter die Öffentlichkeit zu bringen", stellt der Vorsteher des Fachverbandes Güterbeförderung in der Wirtschaftskammer Österreich, Adolf Moser, verwundert fest.

Einmal im Jahr gibt die AK eine Pressekonferenz, bei der sie die jeweils letzte Fassung einer beim Raumplanungsinstitut vor vielen Jahren vergebene Studie vorzeigen wollen. "Was hier an sogenannten verkehrspolitischen Neuigkeiten gebracht wird, sind in Wahrheit lauter alte Hüte", so Moser. Dass der Verkehr ansteigt, ist eine Binsenweisheit, die jedem bekannt ist. Entscheidend dabei sei, in welcher Qualität und in welcher Form der Verkehr ansteigt und abgewickelt werden kann.

Die österreichischen Transporteure haben in den letzten vier Jahren ca. ATS 1 Mrd in Neufahrzeuge vor allem zum grenzüberschreitenden Verkehr investiert. Das bedeutet, dass auch der NOx-Ausstoß der Fahrzeuge um ca. 15% abgesunken ist. Auch die Durchschnittsverbräuche der Fahrzeuge sind um ca. 3 Liter gesunken. Insgesamt stellt das einen wesentlichen Beitrag zur Umweltsituation dar. Es ist zwar richtig, wie die AK behauptet, dass der Transitverkehr gestiegen ist, es ist aber auch die Qualität des Verkehrs wesentlich besser geworden.

"Grundsätzlich sprechen wir der AK jede verkehrspolitische Kompetenz ab", stellt Moser fest. Die AK tritt seit Jahren gegen den LKW-Verkehr auf, ist auch in Sozialpartnergesprächen vekehrspolitischen Argumenten gegenüber unzugänglich und tritt ohne Rücksicht auf Sachargumente für eine proaktive Eisenbahnpolitik ein.

Die Kollegen der AK hätten ein weites Betätigungsfeld, wenn sie die Missstände an den österreichischen Ostgrenzen bekämpfen wollen. Wartezeiten von 6 bis 20 Stunden sind absolut unsozial und physisch und psychisch schwer zu bewältigen. "Die Wirtschaftskammerorganisation ist die einzige, die sich dieser Dinge annimmt. Von der AK sieht und hört man in dieser Angelegenheit seit Jahren nichts. Auch in der sogenannten Studie der AK findet sich dazu nicht einmal eine Fußnote", schloss Moser. (MH)

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