Theater St.Pölten als Ort der Charakterstärkung

Mit guter Zwischenbilanz in die neue Saison

St.Pölten (NLK) - In einer erfreulichen Phase befindet sich das "Theater St.Pölten für Niederösterreich". Bei einer Präsentation kurz nach den Schiller-Gesprächen und vor dem 6. Österreichischen Theatertreffen ging Direktor Peter Wolsdorff auf die Erfolge der vergangenen Theaterarbeit und auf die Hoffnungen ein, die in künftige Projekte gesetzt werden. Das 4. Schiller-Gespräch vor wenigen Wochen habe, so Wolsdorff, wie alljährlich die Möglichkeit geboten, die Sichtweise des Theaters darzulegen und zu zeigen, wie die Theaterarbeit in St.Pölten verstanden wird, nämlich "Seelenarbeit" zu leisten und Charakterstärkung zu betreiben, über Religionen und Ideologien hinaus.

Erfolge lassen sich auch an Besucherstatistiken ablesen. Erfreulich ist die 90-prozentige Auslastung beim Musiktheater. Das Schauspiel brachte durchschnittlich mehr als 60 Prozent Auslastung, das Kindertheater über 90 Prozent. Die Einspielergebnisse wurden deutlich besser. Auch im Bundesländervergleich steht St.Pölten gut da: Die Steigerungsraten in den letzten fünf Jahren bei den Ausgaben und Personalkosten zeigen, dass St.Pölten optimal und sparsam wirtschaftet und trotzdem gute künstlerische Erfolge erzielt. Herausragendes Beispiel für innovative Arbeit und optimale Effizienz:
die Neuinszenierung der beiden musikalischen Bühnenwerke "Der Schauspieldirektor" von Wolfgang Amadeus Mozart und "Der Apotheker" von Joseph Haydn, für die nach sorgfältiger Suche eine optimale junge Sängergarde gefunden wurde.

In der Spielzeit 2000/2001 wird es mit "Wie es Euch gefällt" erstmals eine Komödie von William Shakespeare geben. Es wird vom Theater als Beitrag zum 50. Jahrestag des UNO-Flüchtlingshilfswerkes betrachtet. Peter Turrini ist mit seinem Stück "Josef und Maria" vertreten, eine gute Besucherbilanz versprichen "Saison in Salzburg" von Fred Raymond sowie die Operette "Der Opernball" von Richard Heuberger. Auf dem Programm steht "Der Talisman" von Johann Nestroy ebenso wie "Der Hofrat Geiger" und "Lili", zwei musikalische Lustspiele bzw. Musicals, zur Aufführung kommt aber auch "Der Schüler Gerber", nach einem Roman von Friedrich Torberg von Felix Mitterer dramatisiert. Vorgestellt wird "Leonce und Lena" von Georg Büchner, wieder aufgenommen wird "The Sound of music". Für Operettenfans gibt es ein Konzert mit Musik von Robert Stolz. Im St.Pöltner Theater wird auch der 16. Nico Dostal-Wettbewerb für Operetten-Nachwuchssänger durchgeführt, woraus das Theater auch für künftige Produktionen schöpft. Schließlich gibt es auch in der nächsten Saison Schiller-Gespräche.

Mit besonderem Elan wurde der Spielplan für Kinder- und Jugendtheater gestaltet. Insgesamt stehen vier eigene Stücke für verschiedene Altersgruppen zur Verfügung, den Schülern werden aber auch andere Produktionen aus dem Repertoire für Erwachsene ohne weiteres zugemutet. Bei den Schiller-Gespräche schließlich gibt es auch "Schüler-Gespräche" und Mitwirkungsmöglichkeiten für Kinder, um die kreativen Kräfte zu wecken.

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