Schöggl: Rat für Forschung soll rasch Arbeit aufnehmen

Wien, 2000-04-04 (fpd) - Der freiheitliche Forschungs- und Technologiesprecher DI Leopold Schöggl verlangte heute, daß der Rat für Forschung ein höchstkarätig besetztes Gremium mit Richtlinienkompetenz werden müsse. ****

Dieses Gremium soll nach Schöggls Ansicht die Aufgabe haben, Visionen für die zukünftige Technologiepolitik zu entwickeln sowie Forschungs-und Technologieprogramme mit längerfristigen nationalen und internationalen Perspektiven vorzubereiten. Nach den Vorstellungen Schöggls soll der Rat maximal zwölf Personen umfassen und mit Fachleuten mit wissenschaftlicher, technologischer und wirtschaftswissenschaftlicher Spitzenkompetenz besetzt werden.

"Meiner Ansicht nach sollten auch einige Auslandsösterreicher oder ausländische Wissenschafter mit starkem Bezug zu Österreich in diesem Gremium vertreten ein", sagte Schöggl. Weiters solle der Rat über Mittel verfügen, um tiefgreifende Studien zu den geplanten Schwerpunktsetzungen beauftragen zu können.

Es solle auch von der bisherigen Praxis abgegangen werden, die jeweiligen Vorsitzenden der verschiedenen wissenschaftlichen Institutionen und Interessensvertretungen in dieses Gremium zu entsenden. "Dies würde wieder zur Erstarrung und Verkrustung und in letzer Folge zur Verpolitisierung dieses Gremiums führen", meinte Schöggl.

Der Rat für Forschung solle maßgeblich die Erstellung und Umsetzung der von den Fonds geförderten Forschungsprogramme gestalten und beeinflussen können. Dieses Gremium sei für die Schaffung von Visionen für die österreichische Forschungspolitik und die Beratung des Ministeriums notwendig und solle möglichst rasch seine Arbeit aufnehmen können, schloß Schöggl. (Schluß)

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