Umweltdachverband ÖGNU: Günstiger Posttarif für Umwelt-NGOs lebenswichtig!

Wien (OTS) - "Das Streichen des begünstigten Posttarifes für Umwelt- und Sozial-Vereine geht für viele von uns an den Lebensnerv", sagt Gerhard Heilingbrunner als Präsident des Umweltdachverbandes ÖGNU zur Absicht der Bundesregierung.

Seit Jahren wird an den Förderungen für Non-Profit-Organisationen herumgekürzt. Gleichzeitig nehmen die Anforderungen von Staat und Öffentlichkeit an die Vereine zu. Das gilt auch für die 34 Umwelt-NGOs im Umweltdachverband ÖGNU mit seinen 1,1 Millionen Mitgliedern.

Ob Schutzprogramme für Fischotter oder Schachblume, Freikaufaktionen für bedrohte Moore, Schutz der Alpen vor dem Transitverkehr oder das Knüpfen des Natura 2000-Schutzgebietsnetzes - Umwelt-NGOs wie der Naturschutzbund, der Oesterreichische Alpenverein oder BirdLife Österreich setzen all dies um. Ein anderes Beispiel: Die "Umweltbaustellen" der Alpenvereinsjugend. An die 100 Mal wurden seit 1986 Almwiesen entsteint, Solaranlagen gebaut, Bannwälder saniert oder Abfälle aus der Landschaft geräumt. 1000 Menschen leisteten an die 40.000 Arbeitsstunden. Alleine hier beträgt der vorsichtig gerechnete Wert der Arbeit vier Millionen Schilling.

Für Umwelt-Leistungen der NGOs standen bisher magere 30 Millionen Schilling an Ermessensausgaben bereit. "Da gibt es einfach nichts mehr zu kürzen", sagt Heilingbrunner. Bei einer Erhöhung der Tarife für den Versand von Zeitschriften und Spenden-Mailings um das Mehrfache wird die Spenden-Werbung unfinanzierbar, den NGOs die Hilfe zur Selbsthilfe genommen.

Die Bundesregierung soll nicht neue Belastungen erfinden, sondern endlich faire Arbeitsmöglichkeiten für die Non-Profit-Organisationen schaffen, fordert der ÖGNU-Präsident. Dazu zählen angemessene Förderungen und die steuerliche Absetzbarkeit von Spenden an gemeinnützige Vereine.

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