Povysil: Im Kunst und Kulturbereich kein Kahlschlag sondern schonende Aufforstung

Parallelen mit dem Holocaust zu ziehen entbehrt jeglichen Kommentars

Wien, 2000-04-04(fpd) - "Im Kulturbereich liegen die falschen Nerven blank, wenn die IG Autoren im Radiokulturhaus einmal mehr fälschlich von einem Kahlschlag spricht. Die Kulturschaffenden bleiben nicht auf der Strecke, sondern haben mehr Entfaltungsmöglichkeiten die diese auch selber nutzen müssen", erklärte die freiheitliche Kultursprecherin Dr. Brigitte Povysil zu entsprechenden Aussagen von Martin Wassermair. ****

So sei es das Versagen der SP-dominierten Regierungen der Vergangenheit, daß nunmehr diejenigen Großprojekte, die früher durch Sonderfinanzierungen abgedeckt wurden, nun zu Lasten anderer Projekte ins laufende Kunstbudget eingerechnet oder gar eingestellt werden müßten. "Der Staat hat den Auftrag Rahmenbedingungen zu schaffen nicht aber zur Ausfinanzierung von Projekten welche Künstler vom Staat abhängig machen würden", so Povysil.

Im Kunst- und Kulturbereich Parallelen mit dem Holocaust zu ziehen entbehre jeglichen Kommentars. "Kulturschaffende können und sollen mit Ihrem Schaffen Geld verdienen, Beispiele gäbe es zur Genüge", so Povysil, die abschließend betonte, daß die derzeitige Sanierung im Kunst und Kulturbereich kein Kahlschlag sei, sondern eine politische Notwendigkeit einer schonenden Aufforstung nach langem Sturm bedeute. (Schluß)

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