Partik-Pable für Neustrukturierung des Zivildienstes

Reduzierung der Zivildiener in karitativen Bereichen undenkbar

Wien, 2000-04-04 (fpd) - Für eine Neustrukturierung des Zivildienstes trat heute die freiheitliche Sicherheitssprecherin Abg. Dr. Helene Partik-Pable ein. ****

Der Grundlehrgang, so Partik-Pable, der bisher drei Wochen betrage und mehr als 150 Mio. Schilling koste, müßte ersatzlos gestrichen werden. Die Träger die Zivildienstorganisationen sollten selbst für eine spezifische Einschulung, die der Tätigkeit des Zivildieners entspreche, sorgen. "Bisher waren in dem dreiwöchigen Grundlehrgang lediglich 60 Stunden für die Einschulung vorgesehen. Der Rest war politische Bildung, Unterricht in Rechte und Pflichten, etc.", erklärte Partik-Pable.

Weiters müßte, so die freiheitliche Sicherheitssprecherin, der erst 1998 über Druck der SPÖ eingeführte Auslandseinsatz von Zivildienern überdacht werden. "Wenn in Österreich aufgrund der mangelnden finanziellen Möglichkeiten Krankenhäuser bei der Zuteilung von Zivildienern erst zweite Priorität nach Rettungs- und karitativen Organisationen haben, ist nicht einzusehen, warum für ausländische Dienste Zivildiener abgestellt werden sollten. Weiters müsse auch die Möglichkeit überdacht werden, die Verpflegungskosten der Zivildiener, die derzeit 155 Schilling pro Tag ausmachten, kostengünstiger zu gestalten. "Eine Reduzierung der Zivildiener ist nicht denkbar, denn gerade diese Tätigkeit entspricht genau dem Zivildienst als Heeresersatzdienst", schloß Partik-Pable. (Schluß)

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