Kronberger : Österreichs Wasser vor den Grünen schützen

 : Wasser-Veto muß bleiben

Wien, 2000-04-04 (fpd)-"Österreichs Wasser muß nicht nur vor der EU, sondern auch vor den Grünen geschützt werden", kommentierte heute der Umweltexperte und EU- Abgeordnete Hans Kronberger eine Aussage der Grünen Abgeordneten Eva Glawischnig, die Österreichs Veto gegen eine Liberalisierung im Bereich des Wassers in der letzten Ausgabe des Profils als "extrem populistisch" bezeichnete.****

"Wir kämpfen seit Jahren im Europäischen Parlament gegen Anträge, die scheinheilig von einer gerechteren Verteilung der europäischen Wasserresourcen sprechen, die sogar 'Seen, Gletscher, Grundwasserspeicher' miteinbeziehen und einen Beutezug auf die österreichischen Wasserreserven meinen. Jetzt fallen uns Österreichs Grüne in den Rücken," empört sich Kronberger. Glawischnig spricht von "Blockadepolitik" während spanische EU-Abgeordnete bereits 1997 transeuropäische Wassernetze einforderten und der EU-Rat in Lissabon die Liberalisierung des europäischen Wassers will. "Das Wasser-Veto muss bleiben", fordert Kronberger, "selbst dem schimmerlosesten Politiker muß einleuchten, daß Wasserpipelines einerseits eine ökologische Katastrophe bedeuten und andererseits nicht nur die heimische Wasserversorgung , sondern den gesamten Wasserhandel in die Hände potenter multinationaler Konzerne treibt", erklärte Hans Kronberger. "Wer Österreichs Wasser als Spekulationsobjekt freigibt, verkauft die Zukunft des Landes", schloß der freiheitliche EU-Abgeordnete.(Schluß)

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