Siemens in der Steiermark Rekordjahr mit plus 16 Prozent beim Auftragseingang und Umsatz, weitere Steigerung des Exportes

Wien (OTS)- Zur Siemens AG Österreich gehören in Graz die Niederlassung Graz mit den Arbeitsgebieten Information & Kommunikation (11% vom Geschäftsvolumen), Industrie (10%), Medizin (6%), Straßenverkehrstechnik (1%), Energie- und Kraftwerkstechnik (4%), Gebäudetechnik (7%) sowie die Bereiche Programm- und Systementwicklung (12%) und Siemens Electrogeräte (3%) in Graz Straßgang und die Siemens SGP Verkehrstechnik (46%) am Standort Graz Eggenberg.

Im GJ 1998/99 erzielten diese Einheiten insgesamt einen Umsatz von 3''781 Mrd. ATS (274'8 Mio. Euro; +27,5%).

Mehr als die Hälfte davon ging in den Export, das sind 1''942 Mrd. ATS (141 Mio. Euro).

Maßgeblichen Anteil daran hatte die Siemens SGP Verkehrstechnik mit dem in Graz für den Gesamtkonzern angesiedelten Kompetenzzentrum für Fahrwerke, das im abgelaufenen GJ die Rekordmarke von 2000 Fahrgestellen erreichte.

Mit 1''853 Mrd. ATS (134'7 Mio. Euro) übertraf das Geschäftsvolumen der Niederlassung Graz der Siemens AG Österreich den Vorjahreswert um 19%.

Der Umsatz erreichte 1''914 Mrd. ATS (139'1 Mio. Euro; +21%).

Bei Siemens in Graz waren zum 30.9.1999 insgesamt 1204 MitarbeiterInnen beschäftigt, das ergab einen Zuwachs von 3,8% gegenüber dem Vorjahr.

Die Siemens Gruppe Österreich in der Steiermark - das waren die Siemens AG Österreich sowie die zum Stichtag 30. 9. 1999 in der Steiermark tätigen Tochter- und Beteiligungs-Gesellschaften (EPCOS, Landis & Gyr, Siemens Business Services, Siemens Metering, Siemens Powerlines, Sitec, ITMDCA, Relectronic u.a.) - erwirtschaftete ein Geschäftsvolumen von 7,781 Mrd. ATS (565,5 Mio. Euro; +16,3 Prozent). Der Exportumsatz erhöhte sich von 72 auf über 84 Prozent und betrug 5,725 Mrd. ATS (416,1 Mio. Euro). Zum Bilanzstichstag 30. 9. 1999 waren in der Gruppe 2.730 Personen (+1,8 Prozent) beschäftigt.

(Basis: 1 Euro = 13,7603 ATS)

Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr 1999/2000

Die Rahmenbedingungen und die wirtschaftliche Entwicklung in der Steiermark bilden die Basis für die weitere Entwicklung des regionalen Geschäftes der Niederlassung Graz.

Geprägt durch die weiter fortschreitende Globalisierung der Wirtschaft und die Auswirkungen der Deregulierungen und Liberalisierungen ist eine eher moderate Entwicklung des Geschäftsvolumens im Investitionsbereich vorherzusehen. Daher wird die Siemens AG Österreich in der Steiermark als Leitbetrieb zunehmend Beiträge zur lokalen Wertschöpfung aus dem Dienstleistungs-Portfolio schöpfen.

Anwendungsspezifische, kreative, technisch ausgereifte und mit professionellem Projektmanagement umgesetzte Gesamtlösungen - wenn gewünscht auch mit Finanzierungen -, reine Consultingleistungen sowie Total Facility Management- Aktivitäten werden verstärkt in Angriff genommen werden.

Das Netzwerk der Siemens Aktivitäten in der Steiermark und die darin tätigen hoch qualifizierten Mitarbeiter werden weiterhin ein starker Partner der exportierenden Sach- und Investitionsgüterindustrie sowie der Klein- und Mittelbetriebe sein.

Themen wie E-Commerce, Internetdienstleistungen, ein umfassendes Lösungs- und Service-Portfolio im Business Service-Bereich, Total Life Cycle-Optimierungen und - nach Anpassung der Geschäftsprozesse -in Mobilität, Schnelligkeit und Kreativität stärker gewordene Human Ressources, werden die Basis für den weiteren Ausbau der Marktführerschaft bilden.

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