Laska präsentiert Bericht über Familienintensivbetreuung

Wien, (OTS) Vizebürgermeisterin Grete Laska präsentierte im Rahmen des Bürgermeister-Pressegesprächs am Dienstag, den Tätigkeitsbericht 1999 der FIB - Familienintensivbetreuung.

Seit nunmehr 12 Jahren besteht die Einrichtung der Familienintensivbetreuung als eine Erweiterung des Hilfsangebots
im Rahmen der MAG 11. Zielgruppen dabei sind vor allem Familien
mit schwer wiegenden Problemen. Die Betreuung beinhaltet lebenspraktische, pädagogische und psychotherapeutisch orientierte Hilfestellungen: von der Hilfe bei der Neuorganisation des Familienalltages bis hin zur Unterstützung bei familiären Krisen. "Hilfe zur Selbsthilfe" lautet dabei das Motto. Familien sollen dabei unterstützt werden, ihr eigenes Potenzial zu nutzen, um unabhängiger von fremder Hilfe zu werden. In der Arbeit mit den Familien sind 17 MitarbeiterInnen (10 SozialarbeiterInnen und 7 Sozial-pädagogInnen) bemüht, die vorhandenen Ressourcen, Fähigkeiten und Kenntnisse zu stärken und zu erweitern, um damit ein Gegengewicht zu eingefahrenen, destruktiven Verhaltensmustern
zu schaffen.****

Betreuungsziele

o Beratung und Unterstützung der Eltern im Umgang mit ihren

Kindern
o Hilfestellungen bei der Klärung von Beziehungskonflikten
o Unterstützung bei familiären Krisen und bei der Organisation des

Alltags

Die Betreuung erfolgt je nach Problemstellung durch ein oder zwei MitarbeiterInnen und erstreckt sich im Schnitt über einen Zeitraum von 10 Monaten. Im Vorjahr wurden beispielsweise 38 Familien von zwei SozialarbeiterInnen betreut.

Statistik

1999 konnten 184 Familien betreut werden. Die Klienten werden über die zuständige SozialarbeiterIn des Jugendamtes an die FIB empfohlen.
Insgesamt wurden 1999 278 Erwachsene und 479 Kinder, davon 227 Mädchen und 252 Buben, betreut. Von den betreuten Eltern waren dabei 49 % AlleinerzieherInnen, 51 % lebten in Ehe bzw. Lebensgemeinschaft.

Die behandelten Themenbereiche 1999:

o 47% Kinder und Jugendliche: z.B. Vernachlässigung und psychische

Gewalt, Fremdunterbringung, Unterstützung von Jugendlichen
o 37% Eltern und Erwachsene: z.B. Überforderung der

Erziehungsperson, Partnerschaftsprobleme, Sucht und psychische Probleme, Unterstützung im Kontakt mit Behörden
o 6% Wohnen: z.B. Delogierungsverhinderung, Förderung von

Außenkontakten, Integration
o 7% Finanzen: z.B. Erarbeitung eines Finanzplanes, Hilfe bei

Arbeitssuche,
o 1% Zuwanderung: z.B. Behördenwege, Integration der Familie (Schluss) zi

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