Ergänzung zu OTS 0166 - ARBÖ: Stopp dem Abkassieren

Runter mit den Spritpreisen

Im dritten Absatz unserer Aussendung "Stopp dem Abkassieren"
bezieht sich der erste Eurowert auf Dezember 1999 und der zweite
auf März 2000.

Wir bitten um Entschuldigung. Hier der korrigierte Text unserer Aussendung:

ARBÖ: Stopp dem Abkassieren
Utl.: Runter mit den Spritpreisen

Wien (ARBÖ) - Als vollkommen unverständlich bezeichnet der ARBÖ die Haltung der Mineralölwirtschaft in Österreich nach den positiven Ergebnissen der OPEC-Konferenz vom 27. März 2000 in
Wien. Dort wurde beschlossen, dass die Fördermenge für Rohöl ab 1. April 2000 erhöht wird, weshalb auch die Preise für Rohöl sinken sollten. Die Mineralölwirtschaft in Österreich wartet zu - worauf, fragt der ARBÖ?

Nach internationalen Meldungen ist der hohe Rohölpreis bereits in der Vorwoche auf durchschnittlich 24,56 Dollar gesunken. Auf Dauer soll der Rohölpreis pro Barrel (159 Liter) auf 20 bis 22 US-Dollar sinken.

Es wurde daher schon jetzt ein Rohölpreisniveau erreicht, das unter den Werten vom Dezember 1999 liegt. Damals lag Rohöl im Durchschnitt bei 25 Dollar. Im Dezember 1999 kostete bei einem
sogar höheren Dollarkurs (Devisenmittel 1,011 EURO im Dezmeber
1999 zu 0,964 EURO im März 2000) ein Liter Superbenzin 95 Oktan höchstens 12,29 Schilling und Diesel höchstens 10,39 Schilling.

Das heutige Preisniveau liegt bei einem Liter Superbenzin 95 Oktan mit 13,35 Schilling beziehungsweise bei Diesel mit 10,85 Schilling um 1,06 Schilling beziehungsweise 46 Groschen höher. Daher fordert der ARBÖ im Interesse der Kraftfahrer, dass die Preissenkung bei Rohöl an die Konsumenten unverzüglich weitergegeben wird.

Falls die Mineralölwirtschaft in Österreich behauptet, Rohölpreise würden sich nur ganz geringfügig auf die Fertigprodukte auswirken, gilt die Gegenfrage: Weshalb sind die Treibstoffpreise dann innerhalb von vier Monaten um
durchschnittlich über einen Schilling bei Super Benzin 95 und 46 Groschen beim Diesel gestiegen?

Die Mineralölwirtschaft in Österreich will es nicht hören, sie sei beim Erhöhen sehr schnell und beim Senken der Treibstoffpreise sehr langsam unterwegs. Nun kann sie das Gegenteil beweisen.

Schließlich hat auch Wirtschaftsminister Dr. Martin Bartenstein das Instrumentarium der Preisregelung zur Verfügung: Er kann ungerechtfertigt hohe Preise bei Treibstoffen schlagartig senken.

US-Präsident Bill Clinton hat wiederholt hohe Preise als eine Gefahr der Wirtschaftsentwicklung in den Vereinigten Staaten bezeichnet, die amerikanische Mineralölindustrie wird damit aufgefordert, Kostensenkungen bei Rohöl an die Konsumenten weiterzugeben.

Was unternimmt Österreichs Wirtschaftsminister, wenn er von dieser Agilität des amerikanischen Präsidenten hört? Diese Frage stellen sich hunderttausende Kraftfahrer täglich an den Zapfsäulen in Österreich, betont abschließend der ARBÖ.

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