Laska: Wiener Jugend ans Netz!

Internetzugang an Schulen wird weiter ausgebaut

Wien (SPW) "Die Stadt Wien investiert 230 Millionen Schilling, um alle Schülerinnen und Schüler Wiens mit einem Internetzugang und dem entsprechenden Equipent zu versorgen", berichtete Wiens Jugendstadträtin, Vizebürgermeisterin Grete Laska, am Montag Abend in der Team für Wien-Diskussionsveranstaltung "Jugendraum Wien" in der Zukunftswerkstätte. Der kostenlose Internetzugang für alle Kinder und Jugendlichen sei genauso wichtig, wie seinerzeit die Frage des Gratisschulbuches, denn Wissensvermittlung dürfe nicht von den finanziellen Möglichkeiten der Familien abhängen, sondern sei Teil einer umfassenden Bildungspolitik, so Laska. Als wichtige Vorhaben der kommunalen Jugendpolitik nannte die Jugendstadträtin die Erarbeitung eines Kataloges für jugendgerechtes Bauen und Wohnen, eine Novellierung des Jugendschutzgesetzes und eine Kampagne für ein besseres Miteinander von Jugendlichen und Erwachsenen. ****

Dass es in Wien - im Gegensatz zu vielen anderen Großstädten -kaum Ausdrücke von jugendlicher Unzufriedenheit und de facto jede und jeder Jugendliche einen Ausbildungsplatz finde, sei auf die konsequente Kommunalpolitik im Interesse der Jugend zurückzuführen, so die Jugendstadträtin. Trotzdem müssten die Anliegen der Jugendlichen noch stärker berücksichtigt werden. Diesbezüglich würde sich Laska wünschen, "dass mehr Unzufriedenheit von den Jugendlichen kommt, denn Veränderungswillen hält die Gesellschaft in Bewegung."

Dass in Wien ein breites Bildungs- und Ausbildungsangebot bestehe, sei für sie selbstverständlich und für eine intakte Zukunftsperspektive der Kinder und Jugendlichen unerlässlich, so die Jugendstadträtin weiter. In diesem Zusammenhang sprach sich Laska für die duale Ausbildung aus und unterstrich, die Wirtschaft dürfe sich nicht aus ihrer Verantwortung für die Berufsausbildung stehlen. Ein weiteres Schwerpunktthema für die nächste Zukunft ist für Laska eine Änderung des Jugendschutzgesetzes: Es müssten endlich einheitliche Gesetze in Wien und den umliegenden Bundesländern geschaffen werden. Außerdem müsse auch der Schutz von Jugendlichen im Internet verbessert werden. Und damit die Nutzung des öffentlichen Raumes von mehr Chancengleichheit geprägt sei, kündigte Laska weitere Maßnahmen in Richtung geschlechtssensibler Freizeitpädagogik an: "Mädchen lassen sich leichter an den Rand drängen, öffentlicher Raum wird in erster Linie von Burschen genützt. Wir müssen daher das Selbstbewusstsein von Mädchen stärken." (Forts.) gd

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